Bangkok, Thailand – Nach einem Zwischenfall in Asok hat die Ministerin im Büro des Premierministers eine umfassende Untersuchung angeordnet, nachdem ein 52‑jähriger japanischer Tourist von einem Fahrer eines App‑basierten Fahrdienstes aus dem Wagen geworfen und anschließend körperlich angegriffen wurde. Das Office of the Consumer Protection Board (OCPB) fordert die Plattform zur Verantwortung und verspricht Zusammenarbeit mit Polizei und Verkehrsbehörde, weil der Vorfall die Sicherheit von Touristen und das Image des Landes gefährde.
Wie der Angriff laut Berichten verlief
Nach Angaben, die auf der Facebook‑Seite „Jae Moy v+“ veröffentlicht wurden, warf der Fahrer den 52‑jährigen Touristen mitten in Asok aus dem Fahrzeug, weil die Fahrt angeblich nicht rentabel gewesen sei, und griff ihn anschließend körperlich an, was zu Verletzungen führte.
Der betroffene App‑Anbieter wird im Bericht nicht namentlich genannt; er wird lediglich als bekannte App bezeichnet.
Ministerin ordnet sofortiges Eingreifen an
Supamas Isarabhakdi forderte das OCPB auf, dem Geschädigten dringend zu helfen und die Plattform zur Verantwortung und zur Entschädigung zu drängen.
Sie sagte: „Ich kann nicht zulassen, dass unverantwortliche Dienstleister Verbraucher ausbeuten und misshandeln. Die Plattform muss für die Sicherheit und die entstandenen Schäden der Fahrgäste verantwortlich sein, nicht nur den Fahrer aus dem System zu verbannen und die Sache als erledigt zu betrachten.“
App‑Anbieter soll am 5. Juni vorladen
Das OCPB hat den betreffenden Anbieter für eine Anhörung am 5. Juni 2026 um 10:00 Uhr vorgeladen, um die Prüfmechanismen für Fahrer und mögliche Sanktionen zu untersuchen.
Zudem sind für den 12. Juni 2026 rund 13 weitere Betreiber zu einem Treffen eingeladen, um gemeinsame Aufsichtsstandards zu erarbeiten.
Behörden arbeiten grenzübergreifend zusammen
Supamas wies das OCPB an, eng mit der Königlich Thailändischen Polizei, dem Department of Land Transport und der Electronic Transactions Development Agency (ETDA) zusammenzuarbeiten, um die strafrechtliche Verfolgung des flüchtigen Fahrers zu beschleunigen und die Systemprüfungen der Plattform zu überprüfen.
Die Maßnahmen umfassen laut Anordnung die Fahndung nach dem Fahrer, die Überprüfung von Fahrzeug‑ und Fahrerlizenzen sowie die Kontrolle der digitalen Prüfprozesse der Plattform.
Verbraucherrechte als rechtliche Grundlage
Das OCPB beruft sich auf das Verbraucherschutzgesetz B.E. 2522 (1979), insbesondere die Abschnitte 3 und 4, wonach Verbraucher – also auch Touristen – Anspruch auf Sicherheit bei Dienstleistungen haben.
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Demnach gilt: Wurde eine Fahrt vereinbart und bezahlt, muss der Fahrgast sicher an sein Ziel gebracht werden; ein Herauswurf unterwegs und körperliche Angriffe begründen Anspruch auf Entschädigung.
Unterstützung für das Opfer und Frist für Ergebnisse
Beamte des OCPB besuchten den geschädigten Touristen, boten rechtliche Beratung an und organisierten Unterstützung, während die Regierung die Bedeutung der Sicherheit für Besucher betonte.
Das OCPB wurde angewiesen, die Ergebnisse der Untersuchungen und die ergriffenen Maßnahmen innerhalb von 30 Tagen zu berichten.



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