BANGKOK – Die Stadtverwaltung zieht die Schlinge bei den umstrittenen Fitnessgeräte-Beschaffungen enger. Eine Untersuchungskommission nimmt 17 weitere Projekte ins Visier, parallel werden die Referenzpreise alter Vorgänge neu aufgerollt.
17 weitere Projekte im Visier
Die stellvertretende Gouverneurin Thawida Kamolvej gab am 18. Juli den Startschuss für eine neue Prüfwelle. Der Stadtsekretär von Bangkok hatte bereits am 15. Juli die Einsetzung einer Kommission unterzeichnet.
Die Prüfer müssen innerhalb von 30 Tagen liefern. Erste Ergebnisse sollen spätestens am 15. August auf dem Tisch liegen.
Datenabgleich mit alten Fällen
Die Untersuchung steht nicht im luftleeren Raum. Zuvor hatte die Stadt bereits sieben Projekte zur Beschaffung von Fitnessgeräten durchleuchtet.
Thawida kündigte an, die Daten der 17 neuen Fälle mit den sieben alten abzugleichen. Das Ziel: eine gründlichere Prüfung und das Aufspüren von Fakten, die beim ersten Durchgang womöglich durch die Maschen gefallen sind.
Referenzpreise auf dem Prüfstand
Ein zentraler Punkt ist die Festlegung der mittleren Preise. Die Verfahren der sieben alten Projekte werden derzeit überprüft.
Für den 23. Juli ist eine Ausschusssitzung angesetzt. Dabei soll der Fortschritt beim Überprüfungsprozess der Referenzpreise verfolgt werden.
Vertrauen der Öffentlichkeit stärken
Thawida betonte, alle Schritte würden beschleunigt. Die Stadtverwaltung will eine klare Schlussfolgerung erreichen.
Lesen Sie auch: Tödliche Brauerei-Katastrophe in Bangkok: Besitzerin im Koma
Das erklärte Ziel ist, das Vertrauen der Bevölkerung und der Gesellschaft zurückzugewinnen. Was denkst du über die neuen Prüfungen? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!

Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: