Liebe Redaktion,
es ist fast schon erstaunlich, wie sehr sich das Thema Einreisebestimmungen für Thailand in meinem Kopf bei jedem Besuch wieder festsetzt. Ich lebe jetzt hier seit einiger Zeit und kenne das Gefühl, vor der Ankunft unendlich viel zu recherchieren, um auf alles vorbereitet zu sein. Gerade in Zeiten, in denen man gerne länger bleibt und das Land wirklich kennenlernt, ist es umso wichtiger, die Grenzen nicht nur mental, sondern auch rechtlich zu kennen. Ich hab mich daran erinnert, wie wichtig es ist, genau zu wissen, wie lange man tatsächlich im Land bleiben darf, bei den 60 Tagen, die man mit einem Touristenvisum maximal genießen kann, muss man wirklich nach Plan vorgehen, soll kein Stress aufkommen. Ohne Visa bin ich ein wenig verwirrt, gelten jetzt 60 oder 30 Tage?
Was mich besonders getroffen hat, ist die Tatsache, dass es so viele Unsicherheiten gibt wer reist, will ja keine bösen Überraschungen erleben. Ich habe schon mit einigen Bekannten hier gesprochen, die länger bleiben wollen, und viele sind unsicher, ob sie ihr Visum verlängern oder sogar eine andere Lösung suchen sollen. Es ist frustrierend, wenn man so viel Zeit und Herz in eine Reise steckt und es dann an den Formalitäten scheitert, weil man die Regeln nicht ganz durchdrungen hat. Für mich persönlich ist der Spaß am Entdecken viel zu schön, um sich dann mit bürokratischem Ärger herumzuschlagen. Hier ist es wirklich essenziell, sich vorher gut zu informieren und nicht erst nachher.
Wenn ich ehrlich bin, frage ich mich immer wieder, wie es die Einwanderungsbehörden hier schaffen, den Überblick zu behalten, während wir Touristen nur versuchen, das Richtige zu tun. Vielleicht sollte man mehr Bewusstsein schaffen für die weniger bekannten Optionen, vor allem für Leute, die länger bleiben möchten, ohne gleich ein volles Arbeitsvisum zu bekommen. Hier in Thailand hat man ja die Chance, über Seminare und spezielle Programme mehr zu lernen, auch wenn die meisten nur für kurze Zeiten kommen. Für mich ist das eine Erinnerung, einfach immer achtsam zu sein, nicht nur beim Packen oder bei den Sehenswürdigkeiten, sondern auch bei den Regularien, die unser Aufenthalt hier regeln.
Letztendlich denke ich, dass unsere Reise durch Thailand mehr ist als nur das Sightseeing. Es ist eine Erfahrung, die hilft, den eigenen Horizont zu erweitern, und dazu gehört auch, sich mit den Regeln auseinanderzusetzen. Je besser man das versteht, desto mehr kann man das Land genießen, ohne ständig Sorgen zu haben. Wir sollten alle Touristen und Einheimische uns gegenseitig bewusst machen, wie wichtig es ist, informiert zu bleiben, damit wir die Schönheit und Vielfalt Thailands wirklich unbeschwert erleben können. Vielleicht ist es ja auch eine kleine Erinnerung für die Behörden, die Regeln noch transparenter und verständlicher zu machen, damit wir alle das Beste aus dieser Reise herausholen können.
Herzliche Grüße,
Mike
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