Familie am Ende: „Wir können nicht mehr“

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The Phuket News

Phuket: Drogen-Psychose endet beinahe tödlich: 
Mann schlitzte sich in Phuket die Kehle auf 

Blutiger Fund in verlassenem Schuppen 
Ein 41-jähriger Mann kämpft im Thalang-Krankenhaus um sein Leben, nachdem er sich in einem Drogenrausch eine 20 Zentimeter lange Schnittwunde am Hals zugefügt hatte. 

Polizei und Rettungskräfte fanden den Bewusstlosen am Donnerstagmittag in einer Blutlache liegend – daneben ein blutverschmiertes Taschenmesser. Trotz seines kritischen Zustands konnte der Mann noch gerettet werden.

Familie schildert erschütternde Vorgeschichte

Die Schwester des Verletzten offenbarte im Gespräch mit Reportern eine tragische Drogenkarriere: Nach einer Haftstrafe wegen Drogendelikten sei ihr Bruder zunehmend paranoid geworden. „Er rannte weg, warf seine Tasche weg und schrie, jemand wolle ihn umbringen“, berichtete sie. In den letzten Nächten habe er sogar Halluzinationen von Verfolgern unter seinem Bett gehabt. Die verzweifelte Frau gestand: „Ich kann nicht mehr. Er hat mich so verletzt – ich muss an meine Tochter denken.“

Polizei prüft Drogen-Hintergrund

Erste Ermittlungen bestätigen: Der Mann war bereits wegen neurologischer Probleme in Behandlung und stand unter Drogeneinfluss. Ob tatsächlich – wie von der Familie behauptet – Fremde ihm Substanzen untergeschoben hatten, bleibt unklar. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort.

Hilfe für Betroffene
Bei Drogen- und Mental Health-Problemen verweisen Experten auf Hilfsangebote wie die Samaritans of Thailand (Hotline: 02-113-6789) oder die Thai Mental Health Hotline (1323).

Ein Alptraum zwischen Drogenpsychose und familiärer Überforderung – der Mann überlebte knapp, doch die Wurzeln des Dramas bleiben.

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