Frau nach Cannabis-Jelly-Konsum in Not
Passanten und Polizei eilen zu Hilfe
PATTAYA – Eine 25-jährige Thailänderin musste in den frühen Morgenstunden ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie offenbar versehentlich mit Cannabis versetzte Gummibärchen zu sich genommen hatte. Passanten fanden die unter dem Namen „Biu“ bekannte Frau zitternd und desorientiert auf der Pattaya Second Road in der Nähe der Soi 5.
Cannabis im Snack?
Frau flüchtet vor südkoreanischem Begleiter
Laut Biu hatte sie sich mit einem südkoreanischen Mann getroffen, der sie zunächst zum Cannabis-Rauchen überredete. Anschließend bot er ihr Gummibärchen an, die sie – ohne Verdacht – aß. Kurz darauf fühlte sie sich übel, benommen und begann unkontrolliert zu zittern. Als sie gehen wollte, habe der Mann sie festgehalten, woraufhin sie flüchtete und auf der Straße um Hilfe bat.
Retter in der Not:
Anwohner waschen Gesicht und reichen Inhalator
Beherzte Passanten leisteten Erste Hilfe, wuschen ihr Gesicht und gaben ihr einen Inhalator, bis sich ihr Zustand leicht besserte. Die Polizei brachte sie schließlich zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus und später zurück in ihre Unterkunft.
Die Pattaya City Police nahm den Vorfall auf und riet Biu, später eine formelle Anzeige zu erstatten. Der Fall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Cannabis-Produkten auf, seit Thailand die Droge 2022 entkriminalisiert hat. Vor allem Esswaren mit verstecktem THC sorgen immer wieder für gefährliche Zwischenfälle.
Dieser Artikel behandelt ein sensibles Thema.
Sollten Sie persönlich betroffen sein oder sich emotional belastet fühlen, zögern Sie bitte nicht, Hilfe bei professionellen Stellen in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen hier Raum für Gedanken oder Erfahrungen geben. Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag, um sich mitzuteilen – sachlich, anonym oder mit Pseudonym.



