Hohe Strafe fßr Tierquälerei? Franzose vergräbt Hund lebendig

Hohe Strafe fßr Tierquälerei? Franzose vergräbt Hund lebendig
The Phuket News

Franzose in Phuket angeklagt: 
Begrub lebendigen Hund 
Jetzt drohen ihm zwei Jahre Haft 

PHUKET – Ein schockierender Vorfall in Rawai sorgt für Entsetzen: Ein 61-jähriger Franzose hat seinen eigenen Siberian Husky lebendig begraben – angeblich, weil er dachte, das Tier sei bereits tot. Doch als ein Nachbar den halb verschütteten Hund mit dem Kopf über der Erde entdeckte, rief er sofort die Behörden. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Tierquälerei, und dem Mann drohen bis zu zwei Jahre Gefängnis.

Nachbar findet Hund 
Polizei und TierschĂźtzer eilen herbei

Der alarmierte Nachbar informierte gestern die Behörden, nachdem er das grausige Bild sah: Der Husky war bis zum Hals eingegraben, kämpfte aber sichtlich um sein Leben. Beamte und Polizisten befreiten das Tier umgehend und übergaben es der Soi Dog Foundation, die sich nun um seine Genesung kümmert. Bei einer Überprüfung des Grundstücks in der Soi Suksan 1 wurden zwei weitere Hunde entdeckt, die ebenfalls in Obhut der Tierschutzorganisation genommen wurden.

Besitzer gesteht 
Aber was war sein Motiv?

Der französische Staatsbürger Franck Bernard Marie B. gab bei der Vernehmung an, er habe geglaubt, sein Hund sei bereits verstorben. „Er dachte, das Tier sei tot, also begrub er es“, erklärte Polizeioberst Rungrit Rattanaphakdi von der Chalong-Polizei. Doch nach intensiver Befragung gestand der 61-Jährige schließlich seine Schuld und wurde offiziell angeklagt.

Das thailändische Tierschutzgesetz (BE 2557) sieht für Tierquälerei oder grobe Vernachlässigung eine Strafe von bis zu zwei Jahren Haft oder 40.000 Baht (ca. 1.000 Euro) vor – oder beides. Ob B. derzeit in Polizeigewahrsam ist, wollte Oberst Rungrit nicht bestätigen.

BĂźrgermeister zeigt Mitleid 
Aber bleibt skeptisch

Rawais Bürgermeister Thames Kraitat, selbst Hundeliebhaber, zeigte sich tief betroffen. „Als ich davon hörte, war ich sehr traurig“, sagte er. „Er behauptet, es sei ein Missverständnis gewesen – aber ob sein Bedauern echt ist, müssen die Ermittlungen zeigen.“

Bs Gesicht sei bei dem Gespräch „sehr traurig“ gewesen, so Thames. Doch die entscheidende Frage bleibt: Hatte der Franzose wirklich nicht bemerkt, dass sein Hund noch lebte? Oder steckt mehr dahinter?

Soi Dog Foundation rettet Tier 
Ermittlungen laufen

Die Soi Dog Foundation, eine der bekanntesten Tierschutzorganisationen Thailands, hat den Husky aufgenommen. Der Zustand des Tieres ist stabil, doch die psychischen Folgen der Tortur sind noch nicht absehbar.

Ein tragischer Fall, der zeigt, wie wichtig Aufklärung über Tierwohl ist – und dass Thailand Tierquälerei nicht duldet.

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