Phayao versinkt!
Überflutungen nach Starkregen
Notstand droht
Schwere Überflutungen haben nach anhaltendem Starkregen die nordthailändische Provinz Phayao lahmgelegt. Besonders betroffen ist der Bezirk Chiang Kham, wo die Fluten bis vor das Phayao-Krankenhaus vordrangen. Rettungskräfte waren im Dauereinsatz und errichteten Sandsackbarrieren, um die Gebäude zu schützen.
„Kleinere Fahrzeuge sollten unbedingt stehen bleiben – die Straßen sind lebensgefährlich!“, warnten Behörden.
Am Ban-Pluk-Brücke im Unterbezirk Chedi Kham zwangen reißende Strömungen aus dem Sa Creek und Yuan-Fluss die Behörden dazu, die Überquerung für Motorräder und Autos zu sperren.

Evakuierungen und Ernteausfälle
Fluten steigen weiter
Mehrere Gemeinden, darunter Fai Kwang, Wiang und Yuan, wurden bereits evakuiert. Im Unterbezirk Rom Yen steigt der Yuan-Fluss weiter an, während der Ing-Fluss in Ang Thong gefährliche Pegel erreicht.
Landwirte bangen um ihre Existenz: „Unsere Reisfelder und Obstplantagen stehen komplett unter Wasser“, klagt ein Bauer aus Ban La.
Die Provinzverwaltung warnt vor langfristigen Ernteschäden, falls das Wasser nicht bald zurückgeht.

Krisenstab in Alarmbereitschaft
Wetter bleibt unberechenbar
Die Behörden haben einen 24-Stunden-Überwachungsdienst eingerichtet und fordern Anwohner in Tieflagen auf, sofort zu reagieren, falls sich die Lage verschlechtert.
„Wir rechnen mit weiteren Niederschlägen – die Flutgefahr bleibt akut“, erklärt ein Notfallkoordinator.
Ob die Schutzmaßnahmen ausreichen, wird sich in den nächsten Stunden zeigen. Eins ist klar: Phayao kämpft um jede trockene Straße.



