Erschütternde Nacht am Kam Lon Festival
Eine Feier-Nacht verwandelte sich in pures Chaos, als ein Schütze am Kam Lon Festival das Feuer eröffnete und einen Menschen tötete sowie mindestens acht weitere verletzte. Die Schießerei ereignete sich nach Mitternacht während der Abschlussnacht des „Kam Lon Festival @ Kiriwong“ im Distrikt Lan Saka, Provinz Nakhon Si Thammarat.
Der schreckliche Vorfall ereignete sich um etwa 01:20 Uhr am 30. Juli, kurz nach einem Auftritt des südthailändischen Sängers Baw Vee, dem finalen Act der fünftägigen Veranstaltung nahe der Kiriwong-Brücke in der Kam Lon-Gemeinde. Als sich die Menschenmassen nach dem Konzert zerstreuten, waren mehrere Schüsse zu hören, was die Festivalbesucher zur panikartigen Flucht veranlasste. Nach ersten Berichten wurde eine Person getötet und acht weitere bei dem Angriff verletzt. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen fassen, der als Ek Wang Sai identifiziert wurde.
Jahrelanger Groll gegen Anwalt eskaliert tödlich
Die Behörden enthüllten, dass Ek einen persönlichen Groll gegen einen Mann namens „Anwalt Ong“ hegte, dem er auf dem Festival begegnete. Der Anwalt hatte zuvor einen Rechtsrivalen von Ek vertreten, ein Fall, der Berichten zufolge dazu führte, dass Ek eine Gefängnisstrafe verbüßen musste. Der Verdächtige griff den Anwalt zunächst körperlich an und eröffnete dann das Feuer, wodurch er ihn schwer verletzte. Ein Passant, der zu helfen versuchte, wurde erschossen und starb an seinen Verletzungen.
Anwalt Ong befindet sich weiterhin in kritischem Zustand und wurde zur Notfallbehandlung ins Maharaj Nakhon Si Thammarat Hospital gebracht. Der mutige Zivilcourage-Held, der sein Leben riskierte, um dem Anwalt zu helfen, bezahlte seinen Rettungsversuch mit dem Leben – ein tragisches Ende für jemanden, der nur anderen helfen wollte.
Polizei stoppt Amokläufer
Sicherheitslücken aufgedeckt
Polizeibeamte vor Ort schafften es, den Verdächtigen zu anzuschießen und zu überwältigen, bevor weiterer Schaden entstehen konnte. Eine Untersuchung ist nun im Gange, wobei die Behörden klären wollen, wie der Verdächtige es geschafft hat, eine Schusswaffe auf das Festivalgelände zu bringen.
Das „Kam Lon Festival @ Kiriwong“ fand bereits zum dritten Mal statt und ist ein beliebtes Event in der Region, das große Menschenmengen von Einheimischen und Touristen anzieht. Die diesjährige Veranstaltung, die vom 25. bis 29. Juli stattfand, war bis zur Schießerei in der Abschlussnacht ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Tatsache, dass eine Waffe unentdeckt auf das Gelände gelangen konnte, wirft ernste Fragen über die Sicherheitsvorkehrungen bei solchen Großveranstaltungen auf.
Behörden versprechen verschärfte Sicherheit
Die Behörden haben versprochen, die Sicherheit bei künftigen öffentlichen Veranstaltungen zu verschärfen und rufen zur Ruhe auf, während sie ihre Ermittlungen fortsetzen. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell persönliche Rachegelüste in tödliche Gewalt umschlagen können, besonders wenn Schusswaffen im Spiel sind.
Das Festival, das eigentlich ein Fest der Gemeinschaft und Kultur sein sollte, wird nun für immer mit dieser tragischen Tat in Verbindung gebracht werden. Die Tatsache, dass ein unbeteiligter Passant sein Leben verlor, nur weil er einem anderen Menschen helfen wollte, macht die Tat noch erschütternder. Seine selbstlose Tat wird nicht vergessen werden, auch wenn sie ihm das Leben kostete. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, wie solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können und warum die Sicherheitskontrollen versagt haben.



