Nordthailand kämpft weiter gegen Fluten
Phitsanulok in höchster Alarmbereitschaft
Während die Wassermassen in Nan, Chiang Rai und Sukhothai langsam zurückgehen, steigt der Pegel in Phitsanulok weiter an. Über 11.700 Menschen in vier Provinzen sind noch immer von den Folgen des Tropensturms „Wipha“ betroffen – die Bilanz: sechs Tote und massive Infrastrukturschäden.
Tropensturm „Wipha“ hinterlässt Verwüstung
Seit dem 21. Juli hat der Tropensturm „Wipha“ in zwölf Provinzen Thailands schwere Überschwemmungen ausgelöst. Laut dem Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM) sind bisher 74 Bezirke, 233.000 Menschen und 3.100 Haushalte betroffen. Besonders hart trifft es aktuell noch Phitsanulok, wo die Fluten weiter ansteigen, während sich die Lage in Nan, Chiang Rai und Sukhothai allmählich entspannt.
Saharat Wongsakulwiwat, stellvertretender DDPM-Chef, betont: „Unsere Teams sind rund um die Uhr im Einsatz, um Betroffene mit Hilfsgütern zu versorgen und zerstörte Straßen sowie Häuser zu reparieren.“
Militär, Polizei und Freiwillige arbeiten Hand in Hand, um die Schäden zu begrenzen.
Sechs Todesopfer
Regierung kündigt Entschädigungen an
Die Flutkatastrophe hat bereits sechs Menschenleben gefordert. Die thailändische Regierung hat nun angekündigt, betroffene Familien – insbesondere Hinterbliebene – finanziell zu unterstützen.
„Wir stehen den Opfern bei und werden die Schäden schnellstmöglich beheben“, versicherte Saharat.
Phitsanulok: Angst vor neuen Flutwellen
Während in den meisten Regionen das Wasser sinkt, bleibt die Lage in Phitsanulok kritisch. Anwohner und Behörden bereiten sich auf mögliche neue Flutwellen vor. Evakuierungspläne liegen bereit, und Notunterkünfte sind weiterhin in Betrieb.
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Die thailändische Regierung hat einen mehrstufigen Plan vorgestellt, der von Soforthilfe bis hin zur langfristigen Prävention reicht.

Soforthilfe und humanitäre Unterstützung
Als erste Maßnahme werden Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente an die Betroffenen verteilt. Teams sind unermüdlich im Einsatz, um sicherzustellen, dass die am stärksten in Mitleidenschaft gezogenen Gebiete schnellstmöglich mit den überlebenswichtigen Gütern versorgt werden.
Wiederaufbau der Infrastruktur
Der nächste Schritt ist der Wiederaufbau der Infrastruktur. Straßen und Brücken müssen instand gesetzt werden, um die Mobilität und die Versorgung der Region wiederherzustellen. Die Schäden an der Infrastruktur sind immens, und der Wiederaufbau wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen.
Langfristige Prävention
Um zukünftige Katastrophen zu verhindern, wird die Regierung in langfristige Präventionsmaßnahmen investieren. Deiche und Entwässerungssysteme sollen ausgebaut und verstärkt werden, um die Region besser vor den Folgen von Starkregen und Hochwasser zu schützen.
Appell an die Bevölkerung
Die thailändische Regierung appelliert an die Bevölkerung, Warnhinweise ernst zu nehmen und bei akuter Gefahr sofort Notunterkünfte aufzusuchen. Die Sicherheit der Bürger hat oberste Priorität, und die Kooperation der Anwohner ist entscheidend, um weitere Schäden und Verletzungen zu vermeiden.



