Tragödie in Sisaket:
Zwei Schüler sterben bei schrecklichem Schulbus-Unfall
Ein schwerer Verkehrsunfall hat die Provinz Sisaket erschüttert: Ein abkommender Lastwagen krachte am Donnerstagnachmittag in einen Schulbus, tötete zwei Kinder und verletzte zwölf weitere Personen. Die Bilder der zerstörten Fahrzeuge lösten landesweit Entsetzen aus.
Der Unfallhergang:
Ein Lastwagen gerät außer Kontrolle
Gegen 17:20 Uhr auf der Autobahn 226 in Richtung Uthumphon Phisai geriet ein sechsrädriger Isuzu-Lastwagen mit Stahlaufbau plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Augenzeugen berichten, dass der Lkw-Fahrer die Kontrolle verlor und frontal in einen entgegenkommenden Toyota-Schulbus prallte. Die Wucht des Aufpralls schleuderte beide Fahrzeuge zur Seite, Trümmerteile verteilten sich über die Straße, und der Verkehr staute sich kilometerweit.
Der Schulbus, der mit Schülern der Marie Srisaket School, Satree Srisaket School und Sisaket Witthayalai School besetzt war, befand sich auf dem Heimweg in die Bezirke Rasi Salai und Silalat. Unter den Insassen befanden sich Kinder unterschiedlichen Alters – einige von ihnen wurden schwer verletzt.
Zwei Tote und zwölf Verletzte
Rettungskräfte im Einsatz
Sofort eintreffende Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort, bevor sie ins Uthumphon Phisai Hospital gebracht wurden. Doch für zwei Kinder kam jede Hilfe zu spät:
• Karawit (9) und Natthalak (13) starben noch an der Unfallstelle.
• Unter den Verletzten befinden sich mehrere Schüler, der Busfahrer und der Lkw-Fahrer.
Der 62-jährige Busfahrer Kamphrai war sichtlich geschockt: „Der Lastwagen kam plötzlich auf mich zu. Ich hatte keine Chance auszuweichen. Ich habe versucht, den Bus unter Kontrolle zu halten, aber es war zu spät.“
Ermittlungen laufen
Warum kam der Lkw auf die Gegenfahrbahn?
Die Polizei leitete umgehend eine Unfalluntersuchung ein. Der Lastwagenfahrer, der ebenfalls verletzt wurde, soll befragt werden, sobald sein Gesundheitszustand stabil ist. Mögliche Ursachen für den Unfall:
• Technisches Versagen (Bremsdefekt, Lenkungsproblem)
• Übermüdung oder Unaufmerksamkeit des Lkw-Fahrers
• Schlechte Straßenverhältnisse (obwohl die Wetterbedingungen gut waren)
Trauer in Sisaket
Schulen und Familien in Schock
Die Nachricht von dem Unfall verbreitete sich rasch in der Provinz. Eltern, Lehrer und Mitschüler der betroffenen Schulen trauern um die beiden verstorbenen Kinder. Die Schulleitungen kündigten psychologische Betreuung für die traumatisierten Schüler an.
Der Gouverneur von Sisaket drückte sein Mitgefühl aus und versprach, die Ermittlungen genau zu verfolgen. „Dies ist eine Tragödie, die uns alle betrifft. Wir müssen alles tun, um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern.“



