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Sehr geehrte Damen und Herren,
am 1. August 2025 besuchte ich die Einwanderungsbehörde in Thailand, um mein Non-Immigrant-O-Visum zu verlängern. Der Vorgang verlief reibungslos, und das Personal war höflich und zuvorkommend. Mir wurde ein Dokument ausgehändigt, das einen Hausbesuch zur Überprüfung meiner Unterlagen ankündigt. Solche Kontrollen sind in Thailand üblich, um die Angaben im Visumsantrag, wie etwa das Zusammenleben mit meiner thailändischen Ehefrau, zu verifizieren.
In den vergangenen Jahren habe ich mehrere solcher Besuche erlebt, darunter fünf während der Hochsaison und einen im Zusammenhang mit einem Rentenvisum. Jeder Besuch war einzigartig und hing von den Umständen ab. Beim ersten Besuch, der mit meiner Hochzeit zusammenfiel, wurde ich vorab über den Termin informiert. Da meine Frau und ich uns damals in Kuala Lumpur befanden, zeigten die Beamten Verständnis und baten lediglich um eine Rückmeldung nach unserer Rückkehr.
In anderen Fällen waren Nachbarn oder Zeugen erforderlich, um die Angaben zu bestätigen. Einmal brachte ein Beamter ein Stativ mit, um Fotos von unserem Wohnumfeld zu machen. Bei meiner letzten Verlängerung wurde mir der Besuch für den Nachmittag angekündigt, was die Vorbereitung erleichterte. Ein Nachbar, der spontan befragt wurde, war überrascht, zeigte sich aber kooperativ.
Die Hausbesuche sind ein normaler Teil des Visumsprozesses in Thailand und dienen der Sicherstellung, dass die Angaben korrekt sind. Meine Erfahrungen waren stets positiv, auch wenn die genauen Abläufe variieren. Ich empfehle, alle erforderlichen Dokumente bereitzuhalten und offen mit den Behörden zu kommunizieren. Die Beamten sind in der Regel professionell und verständnisvoll.
Ich bin gespannt, wann der nächste Besuch stattfinden wird, und werde mich entsprechend vorbereiten. Solche Kontrollen sind ein fester Bestandteil des Lebens als Ausländer in Thailand, und mit der Zeit gewöhnt man sich an die Abläufe. Ich hoffe, dass meine Erfahrungen anderen helfen, den Prozess besser zu verstehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Achim
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