GPS deaktiviert: Dreister Mietwagen-Diebstahl in Pattaya

⚠️🚙🔍 Auto gemietet – und spurlos verschwunden: Ein 54-jähriger Unternehmer in Pattaya spricht von organisiertem Betrug. Polizei ermittelt nach dem mysteriösen Verschwinden eines Toyota. Ist dies Teil einer größeren Scam-Welle?

GPS deaktiviert: Dreister Mietwagen-Diebstahl in Pattaya
The Pattaya News
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Pattaya: Inder erleidet sechsstelligen Verlust durch professionelle Autovermietungs-Betrüger 

Pattaya – Ein indischer Geschäftsmann ist in Pattaya Opfer eines aufwendigen Mietwagen-Betrugs geworden. Der 54-jährige Prem Kumar zeigte einen bislang unbekannten Thailänder an, der einen weißen Toyota im Wert von über 1,5 Millionen Baht (ca. 37.500 Euro) gemietet und nie zurückgebracht hatte. Die Polizei vermutet eine professionelle Betrügerbande hinter dem Vorfall.

Der Ablauf des Betrugs

Am 28. Juli 2025 vermietete Kumar den Toyota mit dem Kennzeichen JPH 9160 Chonburi an einen scheinbar seriösen Thailänder. Der Mietvertrag sah die Rückgabe für den 11. August vor – doch seit diesem Tag ist der Mieter spurlos verschwunden.

„Als ich das GPS-Signal des Wagens überprüfte, war es bereits deaktiviert“, berichtet Kumar durch einen Dolmetscher. „Das war kein Zufall, sondern Absicht. Diese Leute wussten genau, was sie tun.“ Der indische Unternehmer, der mehrere Fahrzeuge für Touristen vermietet, erlitt einen erheblichen finanziellen Schaden.

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Polizei geht von professioneller Bande aus

Oberstleutnant Kamol Uppakarat, stellvertretender Leiter der Ermittlungen bei der Pattaya Polizei, bestätigte: „Wir verfolgen mehrere Hinweise. Die professionelle Vorgehensweise – insbesondere die Deaktivierung des GPS – deutet auf erfahrene Täter hin.“

Tatsächlich mehren sich ähnliche Fälle in der Region: Mindestens drei weitere Vermieter berichten von identischen Vorfällen in den letzten Wochen. Die Polizei prüft, ob eine organisierte Bande gezielt ausländische Vermieter ins Visier nimmt.

So agieren die Betrüger

Laut Ermittlern nutzen die Täter gefälschte Papiere und vorgetäuschte Referenzen:
• Gefälschte thailändische Ausweise
• Vorgetäuschte Hotelbuchungen als angebliche Touristen
• Kopien von gefälschten Führerscheinen
• Vorgebliche Zahlungsbestätigungen nicht existierender Banküberweisungen

„Sie wirken absolut professionell und überzeugend“, warnt ein betroffener Vermieter. „Erst Tage später merkt man, dass die erste Rate nie einging und die Telefonnummer nicht mehr existiert.“

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Prem Kumar appelliert an andere Vermieter: „Glaubt nicht jedem charmanten Mieter! Bei mir war es ein gut gekleideter Thai mit perfekten Englischkenntnissen – und trotzdem ein Betrüger.“

Was unternimmt die Polizei?

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Spezialisten der Tourist Police und Interpol wurden eingeschaltet, da die Täter möglicherweise die Fahrzeuge nach Kambodscha oder Malaysia schmuggeln. Kumar hat eine Belohnung von 50.000 Baht für sachdienliche Hinweise ausgesetzt.

Für die Tourismusstadt Pattaya ist der Vorfall ein weiterer Dämpfer – doch die Polizei verspricht schnelle Aufklärung. „Wir werden diese Bande zerschlagen“, versichert Oberstleutnant Kamol. Bis dahin gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

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