Pattaya greift durch: Naklua-Händler zahlen, Ware weg

Pattaya kontrolliert Obdachlosen-Zonen – Schutz für Besucher
Pattaya Mail

Pattaya räumt auf: Gehwege frei, Stände weg

Pattaya verschärft den Kampf um freie Gehwege. Laut dem englischsprachigen Lokalmedium Pattaya Mail kontrollieren städtische Teams erneut besonders betroffene Zonen in Naklua. Ziel ist es, den öffentlichen Raum zurückzugewinnen und Fußgängerwege frei zu halten. Ordnungskräfte sprechen Verwarnungen aus, dokumentieren Verstöße und greifen durch, wenn Händler trotz Aufforderung weitermachen. Die Maßnahmen richten sich vor allem gegen Stände, die Tische, Regale oder Gaskocher auf den Gehweg stellen und damit Passanten behindern. Die Pattaya City Hall verweist auf geltende Vorschriften und die Pflicht, öffentliche Wege freizuhalten.

Die Stadt betont zwei Gründe: Sicherheit und Zugänglichkeit. Wenn Gehwege zugebaut sind, weichen Menschen auf die Fahrbahn aus. Das gefährdet Fußgänger, Kinderwagen und Rollstühle. Für eine Touristenstadt zählt zudem ein geordnetes Straßenbild. Nach Angaben der Behörden sollen regelmäßige Kontrollen, konsequente Räumungen und sichtbare Präsenz die Regeln durchsetzen. Mitgenommen werden vor allem mobile Verkaufsstände, Sonnenschirme und Auslagen, die die Passage blockieren. Die Botschaft ist klar: Verkaufen ja, aber nicht auf dem Gehweg.

Naklua-Händler im Visier: Geldstrafen und Beschlagnahmungen

Die Ordnungsteams setzen auf ein zweistufiges Vorgehen: erst Hinweisen, dann Geldstrafen und Beschlagnahmungen. Wer trotz Ermahnung weitermacht, muss zahlen und verliert vorübergehend seine Ausrüstung. Nach den Kontrollen sammelt die Stadt blockierendes Material ein und bringt es in kommunale Depots. Händler können ihre Gegenstände in der Regel wieder abholen, wenn sie die fälligen Gebühren begleichen und die Auflagen akzeptieren. Die Stadt betont, dass es sich um wiederholte und dokumentierte Verstöße handelt.

Unter den Betroffenen in Naklua ist die Stimmung gemischt. Einige räumen freiwillig und suchen alternative Standorte. Andere verweisen auf knappe Einkommen und Laufkundschaft am Straßenrand. Offiziell bleibt die Linie der Stadt: öffentliche Wege sind keine Verkaufsflächen. Beamte verweisen Händler auf legale Optionen, sofern verfügbar, und empfehlen, Stände so zu positionieren, dass sie keine Zugänge, Einfahrten oder Bürgersteige versperren. Für die Verwaltung zählt dabei die Gleichbehandlung – wer blockiert, muss mit Konsequenzen rechnen.

Razzia für freie Wege: City Hall setzt auf Sicherheit für Fußgänger und Touristen

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Die jüngsten Razzien sollen sichtbare Wirkung zeigen: freie Gehwege, klare Kanten, weniger Hindernisse. Die Pattaya City Hall erklärt, man handle im öffentlichen Interesse und nach den einschlägigen Regeln. Die Teams dokumentieren Einsätze, fotografieren Beweise und notieren Standorte. Das schafft Nachvollziehbarkeit und schützt vor Willkür. Für Passanten bedeutet das: Sie können Wege wieder nutzen, ohne auf die Straße ausweichen zu müssen. Besonders in Touristenvierteln wie Naklua ist das ein wichtiges Signal.

Die Behörden kündigen an, die Kontrollen fortzusetzen und wiederholt zu hotspots zurückzukehren. Neben Durchsetzung setzt die Stadt auf Aufklärung: Händler sollen wissen, wo die Grenze verläuft, und was erlaubt ist. Hinweise aus der Bevölkerung – etwa zu dauerhaft blockierten Bürgersteigen – werden aufgenommen. Nach Informationen von Pattaya Mail bleibt der Kurs stabil: konsequent, aber berechenbar. Für Händler gilt deshalb: Wer sich an die Regeln hält, vermeidet Strafen. Wer öffentliche Wege belegt, riskiert Geldbußen und die Einziehung seiner Ausrüstung.

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