Airport-Vorwürfe: Immigration weist Erpressungsbericht zurück

🚨 Heftige Reaktion aus Bangkok: Nach Berichten über angebliche „Servicegebühren“ und Probleme bei der Einreise stellt die thailändische Immigration klar, dass alles nach internationalen Standards abläuft. Werden hier falsche Anschuldigungen verbreitet?

Airport-Vorwürfe: Immigration weist Erpressungsbericht zurück
The Nation
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BANGKOK, THAILAND – Thailands Immigration Bureau hat Berichte aus kambodschanischen Medien zurückgewiesen, wonach ausländische Reisende an internationalen Flughäfen festgehalten, zur Sofort-Rückreise gedrängt und zur Zahlung von 1.000 Baht genötigt würden.

Bericht aus Kambodscha sorgt für Unruhe

Auslöser war ein Artikel der Khmer Times, der insbesondere kambodschanische und indische Staatsangehörige als Betroffene nannte.

Darin wurde behauptet, Einreisende würden abgewiesen, müssten umgehend Rückflüge buchen und zusätzlich eine illegale „Servicegebühr“ entrichten.

Klare Zurückweisung durch Immigration Division 2

Der Sprecher der Immigration Division 2, Pol Col Pongthorn Pongratchatanan, bezeichnete die Vorwürfe am Freitag als „völlig losgelöst von den Fakten“.

Er sprach von „einseitiger und ungenauer“ Berichterstattung, die dem Image des Landes als internationales Reiseziel schade.

Warum Einreise verweigert wird

Nach Darstellung der Behörden wird die Einreise in der Regel nur dann verweigert, wenn grundlegende Voraussetzungen nicht erfüllt sind oder ein Risiko für die öffentliche Ordnung gesehen wird.

Genannt wurden unter anderem unzureichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt, fehlende nachprüfbare Unterkunft oder Reiseroute, der Verdacht illegaler Arbeitsaufnahme sowie Verhalten, das als Sicherheitsrisiko gilt.

Keine 1000-Baht-Gebühr im System

Den Kernvorwurf eines „Service Fees“ von 1.000 Baht wies Pol Col Pongthorn ausdrücklich zurück und erklärte, eine solche Zahlung sei im offiziellen Verfahren nicht vorgesehen.

Auch von „erzwungenen“ Ticketkäufen durch Beamte wollte die Immigration nichts wissen und verwies stattdessen auf Zuständigkeiten außerhalb der Behörde.

Rückflug nach Abweisung: Zuständig ist die Airline

Wenn jemand abgewiesen wird, liege die Organisation der Rückführung nach internationalen Luftfahrtprotokollen beim Carrier, also bei der Fluggesellschaft, die die Person nach Thailand gebracht hat.

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Die Airline müsse demnach einen gesonderten Warteraum bereitstellen und den Rückflug ins Herkunftsland arrangieren, während dies „keine Angelegenheit der Immigration Officers“ sei.

Mehr Ankünfte – und Druck auf die Abläufe

Trotz der aktuellen Reibung meldete das Immigration Bureau einen weiterhin deutlich steigenden Trend bei den ausländischen Ankünften.

Der Chef der Behörde, Pol Lt Gen Panumas Boonyalug, habe demnach angewiesen, strenge Kontrollen und eine zügige Abfertigung echter Touristen in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

Deine Meinung

Wie transparent und nachvollziehbar sind Einreise-Entscheidungen an Thailands Flughäfen aus Sicht von Reisenden und Expats, und wo beginnt Raum für Missverständnisse oder Missbrauch?

Welche Erfahrungen gab es zuletzt bei Einreise, Befragung oder Zurückweisung – und was sollte die Immigration tun, um Vertrauen zu stärken und zugleich Sicherheit durchzusetzen?

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Quelle: nationthailand.com

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