PATTAYA, THAILAND – Ein Video von der Walking Street zeigt, wie mehrere Personen aus einer Gruppe heraus ausländische Touristen angreifen. Die Polizei der Station Mueang Pattaya ermittelt, doch das betroffene Paar hat nach Behördenangaben bisher keine formelle Anzeige erstattet.
Vorfall gegen 5 Uhr in der Walking Street
In einem 3:12-Minuten-Clip, der am 7. März in sozialen Netzwerken kursierte, ist eine Auseinandersetzung gegen 5.00 Uhr im Bereich der Walking Street in Süd-Pattaya zu sehen.
Auf den Aufnahmen ist zu erkennen, wie ein Mann, der als ausländischer Tourist beschrieben wird, von mehreren Personen angegangen wird. Motorrad-Taxifahrer griffen ein und riefen Enough! Enough!, um die Beteiligten zu trennen.
Zweite Eskalation betraf eine Frau
Im weiteren Verlauf zeigt der Clip, wie das ausländische Paar offenbar miteinander in Streit geriet und weitere Passanten schlichtend eingriffen.
Anschließend eskalierte die Situation erneut, als eine Gruppe von etwa vier bis fünf transgender Frauen auf die Frau losging. Sie wirkte danach sichtbar mitgenommen.
Verdacht auf Beteiligung von Security-Personal
Zusätzlich kursieren laut lokalen Berichten weitere Sequenzen, in denen Personen zu sehen sein sollen, die wie Security-Personal aus nahegelegenen Vergnügungsbetrieben wirken.
Diese Aufnahmen nähren den Vorwurf, dass auch Mitarbeiter der Lokale an dem Übergriff beteiligt waren, was die Ermittler derzeit prüfen.
Reaktionen in sozialen Netzwerken
Der Clip verbreitete sich über große Facebook-Seiten und andere Plattformen und löste Kritik an der Gewalt auf der bekannten Ausgehmeile aus.
Viele Kommentare thematisierten die Auswirkungen solcher Vorfälle auf den Ruf Pattayas und die Sicherheit von Besuchern im Nachtleben.
Polizei ermittelt – formelle Anzeige fehlt noch
Die Polizei von Mueang Pattaya bestätigte, dass sie den Vorfall prüft, Informationen sammelt und Spuren auswertet.
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Nach aktuellem Stand ist das ausländische Paar nicht zur Polizei gekommen, um eine formelle Beschwerde einzureichen. Die Behörden riefen Personen mit zusätzlichen Videos oder Hinweisen auf, sich zu melden.
Ermittlungsstand und nächste Schritte
Lokale Medien waren am 7. März tagsüber am mutmaßlichen Tatort, fanden jedoch geschlossene Lokale vor. Anwohner gaben an, von dem nächtlichen Vorfall nichts mitbekommen zu haben.
Solange keine formelle Anzeige vorliegt, sind die rechtlichen Möglichkeiten der Polizei begrenzt. Dennoch sichern die Beamten weiter Beweise und prüfen, ob Straftaten von Amts wegen verfolgt werden können.



Pattaya.
Früher einmal ein kleiner Fischerhafen. Heute… sagen wir mal: ein faszinierendes soziales Experiment unter tropischen Bedingungen.
Ich war kürzlich wieder für einen kurzen Abstecher dort. Diesmal bewusst etwas außerhalb der klassischen Touristen-Zonen – man denkt ja naiv, ein paar Straßen weiter könnte die Welt noch halbwegs normal sein. Überraschung: Der Alkoholpegel reist offenbar zuverlässig mit.
Was mir auffiel: Eine erstaunliche Dichte an schwer alkoholisierten Urlaubern, die offenbar glauben, ein All-inclusive-Armband sei auch gleich eine Lizenz für schlechte Manieren. Lautstark, belehrend, gelegentlich beleidigend gegenüber dem Personal – und manchmal wird’s sogar handgreiflich. Man fragt sich unweigerlich, was im Vorfeld passiert ist, aber eines ist klar: Respekt sieht anders aus.
Und ja, wenn die Stimmung kippt, dann kippt sie richtig. Das Leben wird auch in Thailand teurer, die Geduld der Menschen dünner, und Konflikte eskalieren schneller, als man „Happy Hour“ sagen kann. Wenn dann noch jemand meint, er müsse den Helden spielen und dazwischengehen, ist das meistens keine brillante Idee.
Mein gut gemeinter Rat: Wenn irgendwo eine Situation hochkocht, ruft lieber direkt die Polizei, statt selbst den Friedensstifter zu geben. Euer Körper und eure Knochen werden es euch danken.