Reis soll teurer werden

🌾 „Rettungsplan für Reisbauern!“ – Die thailändische Regierung startet ein Milliardenprogramm, um Reispreise zu stabilisieren und Bauern höhere Einkommen zu sichern. Wird das den Markt retten?

Reis soll teurer werden
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Thailand rettet Reisbauern: Neue Maßnahmen sollen Preise um 5% steigern!

Thailands Handelsministerium hat einen Rettungsplan für die heimischen Reisbauern gestartet. Durch gezieltes Management von 14 Millionen Tonnen Reis und neuen Unterstützungsmaßnahmen sollen die Erzeugerpreise um 3 bis 5% steigen. Ein Wettlauf gegen Zeit und Marktkräfte beginnt!

Kampf gegen niedrige Reispreise

Wittayakorn Maneenetr, Generaldirektor der Handelsabteilung, verkündete die neue Strategie: „Dieser Ansatz soll das Angebot mit der Marktnachfrage ausbalancieren und den Bauern beständigere Einkommen sichern.“ Die Maßnahmen kommen zur rechten Zeit, denn viele Reisbauern kämpfen seit Monaten mit niedrigen Erzeugerpreisen.

Zwei Schlüsselmaßnahmen stehen im Mittelpunkt: Der beschleunigte Verkauf von 2,5 Millionen Tonnen Reis und die verzögerte Markteinführung weiterer 11,5 Millionen Tonnen. Dies soll eine Überschwemmung des Marktes verhindern und die Preise stabilisieren.

Aktuelle Preislage zeigt Handlungsbedarf

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ende Oktober handelte man Weißreis für 6.100 bis 6.800 Baht pro Tonne, während Jasminreis (Hom Mali) 15.200 bis 16.500 Baht erzielte. Pathum Thani und Klebreis lagen bei 8.200 bis 9.000 Baht pro Tonne.

Um die Maßnahmen umzusetzen, drängt das Ministerium Premierminister Anutin Charnvirakul zur Bildung eines neuen Nationalen Reis-Politik- und Management-Komitees. Dieses Gremium würde die Beschaffung durch verschiedene Agenturen überwachen.

Milliardenhilfen für die Landwirtschaft

Bereits frühere Projekte bewilligten über 50 Milliarden Baht (ca. 1,25 Milliarden Euro) an Hilfen für Bauern und Händler. Ein herausragendes Programm ist ein Kreditprogramm, das Bauern ermutigt, Reis für ein bis fünf Monate zu lagern – mit einer Lagerunterstützung von 1.500 Baht pro Tonne für bis zu 3 Millionen Tonnen.

Ein weiterer Plan bietet Kredite für landwirtschaftliche Betriebe, um Reis zu sammeln und ihm einen Mehrwert zu verleihen – Ziel: 1,5 Millionen Tonnen. Eine separate Initiative unterstützt Händler, die Reis für zwei bis sechs Monate lagern, mit einer 3% jährlichen Zinssubvention für 4 Millionen Tonnen.

Nachhaltigkeit wird belohnt

Bauern, die verbesserte Anbaumethoden anwenden, erhalten 500 Baht pro Rai (bis zu 10 Rai), um nachhaltige und ertragreiche Landwirtschaft zu fördern. Diese Maßnahmen spiegeln die Regierungspolitik „Big Impact, Act Fast“ wider, die darauf abzielt, faire Preise für Bauern zu sichern und den heimischen Reismarkt zu stabilisieren.

Für Thailands Reisbauern – das Rückgrat der ländlichen Wirtschaft – könnten diese Maßnahmen den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust ausmachen. Die nächste Erntesaison, die bereits vor der Türe steht, wird zeigen, ob der Rettungsplan Wirkung zeigt.

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Quelle: The Thaiger

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