KHON KAEN – Ein kranker Australier wird zum Millionenziel skrupelloser Betrüger! Die thailändische Touristenpolizei hat eine Frau geschnappt, die dem 60-jährigen Mann sage und schreibe 6,8 Millionen Baht (über 170.000 Euro) gestohlen haben soll – während er im Krankenhaus lag!
So dreist war der Betrug
Der Australier bereiste Chiang Mai und Khon Kaen, als er Mitte 2024 einen Unfall erlitt. Während seiner Behandlung in verschiedenen Krankenhäusern bereitete er Abhebungsunterlagen für seine Arztrechnungen vor.
Genau diesen Moment nutzte die mutmaßliche Täterin Ms Palida schamlos aus. Sie fälschte offizielle Dokumente und plünderte wiederholt sein Bankkonto.
„Mehrere unbefugte Abhebungen wurden getätigt“, bestätigt die Polizei. Der Gesamtschaden: 6.895.272 Baht!
Internationaler Imageschaden für Thailand
Die Touristenpolizei unter Polizeileutnant General Sakhon Siraphueak-am stufte den Fall als prioritär ein. Solche Verbrechen schaden Thailands Ruf als sicheres Reiseziel massiv.
„Der Fall beeinflusst direkt das öffentliche Vertrauen in die touristische Sicherheit“, betont ein hoher Polizeibeamter.
Besonders ausländische Besucher in medizinischen Notlagen seien gefährdet. Die Täter nutzen deren Schutzlosigkeit schamlos aus.

Verfolgungsjagd endet in Khon Kaen
Die Spur führte die Ermittler nach Khon Kaen, wohin die Verdächtige geflohen war. Am 25. November schlug die Polizei im Bezirk Chiang Yuen zu.
Unter der Leitung von Polizeimajor General Olan Ieamprapas wurde die Frau festgenommen. Ein Richter des Khon Kaen Provincial Court hatte bereits Haftbefehl erlassen.
Jetzt sitzt Ms Palida in U-Haft und muss sich für Diebstahl und Dokumentenfälschung verantworten.
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Komplizen noch auf der Flucht
Die Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Die Polizei bestätigt: Weitere Verdächtige sind noch flüchtig.
„Die Bemühungen, sie aufzuspüren, gehen weiter“, so ein Sprecher. Ein ganzes Betrüger-Netzwerk könnte hinter dem Millionen-Coup stecken.
Die Touristenpolizei sammelt weiter Beweise und will alle Beteiligten hinter Gitter bringen.
Signal an alle Touristen
Dieser Fall sendet eine klare Botschaft: Thailand will seine Gäste besser schützen. Die Touristenpolizei überwacht die Entwicklung genau.
„Das Ergebnis des Falls könnte künftige Schutzmaßnahmen beeinflussen“, kündigen die Behörden an.
Für den betrogenen Australier kommt die Hilfe zwar spät – aber sie sendet ein wichtiges Signal an alle potenziellen Täter.
Was Urlauber wissen müssen
Reisende sollten besonders bei Krankenhausaufenthalten Vorsicht walten lassen. Wichtige Dokumente und Bankkarten gehören in sichere Verwahrung.
Bei Verdacht auf Betrug sofort die Tourist Police unter 1155 kontaktieren. Die Hotline ist rund um die Uhr besetzt.
Thailands Behörden zeigen: Kriminalität gegen Touristen wird nicht toleriert!
🗣 Wer schützt Touristen, wenn sie am verletzlichsten sind?
Reicht ein Haftbefehl – oder braucht Thailand ein System, das Ausländer im Krankenhaus automatisch schützt? Sollte es medizinische Kontrollstellen für Finanzbewegungen geben? Was meint ihr?



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