Ausländischer Biker bei Pattaya schwer verletzt gerettet

🚨 Dramatische Rettung in Pattaya: Ein verletzter Ausländer liegt stundenlang in unwegsamem Gelände, Helfer kämpfen sich zu Fuß durch schwieriges Terrain. Der Einsatz dauert Stunden. Wie kam es zu diesem schweren Unfall?

Ausländischer Biker bei Pattaya schwer verletzt gerettet
Facebook/ ข่าวคนชล

PATTAYA, THAILAND – Ein 64-jähriger Ausländer ist nahe des Huai Khun Jit Reservoirs in unwegsamem Gelände mit seiner Offroad-Maschine verunglückt und musste nach einem Beinbruch über Stunden gerettet werden.

Crash am Stausee in Khao Mai Kaew

Der Unfall passierte am 19. März in der Gegend Khao Mai Kaew im Distrikt Bang Lamung bei Pattaya, nahe dem Huai Khun Jit Reservoir.

Weil die Strecke abgelegen ist, musste das Team der Sawang Borriboon Dhammasatan Foundation laut Bericht mehr als zwei Kilometer zu Fuß bis zur Unfallstelle gehen.

Retter kämpfen sich über steile Hänge

Die Helfer erreichten den Mann erst nach einem Marsch über steiles, schwieriges Terrain, das den Zugang zur Unfallstelle stark erschwerte.

Der Abtransport wurde dadurch zur körperlichen Belastungsprobe, denn der Verletzte musste auf einer Trage aus dem Gebiet herausgebracht werden.

Verletzungen – gebrochenes linkes Bein

Die Einsatzkräfte identifizierten den Fahrer später als Bruce Michael Wood (64), eine Nationalität wurde in dem Bericht nicht genannt.

Nach Angaben der Retter hatte Wood Wunden am Körper und ein gebrochenes linkes Bein, weshalb er zunächst vor Ort erstversorgt wurde.

Vier Stunden bis ins Krankenhaus

Nach der Ersthilfe begann der lange Transport, bei dem die Helfer Wood Schritt für Schritt aus dem Gelände herausbringen mussten.

Laut SiamRath dauerte die Rettung insgesamt mehr als vier Stunden, bevor Wood ins Pattaya Bhattamakun Hospital gebracht werden konnte.

Was der Verunglückte den Rettern schilderte

Wood sagte den Einsatzkräften, er sei mit seinem Motocross-Motorrad in das Gebiet gefahren und dann an einem steilen Abschnitt der Strecke gestürzt.

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Gerade solche steilen Passagen können in abgelegenen Zonen eine schnelle Rettung ausbremsen, weil Fahrzeuge oft nicht bis zur Unfallstelle kommen.

Ähnliche Fälle – Phuket, Chiang Mai und Krabi

Schon im Januar gab es mehrere vergleichbare Einsätze, etwa in Phuket, wo Retter einer Niederländerin nach einer Wanderung mit gebrochenem Arm und Bein halfen.

Ebenfalls im Januar wurde in Chiang Mai ein 63-jähriger Brite nach Erschöpfung und Orientierungslosigkeit im Wald unterstützt, während in Krabi ein Brite nach einem Paragliding-Unfall im Noppharat Thara–Mu Ko Phi Phi National Park gerettet werden musste.

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Solche Einsätze zeigen, wie schnell Outdoor-Abenteuer in beliebten Urlaubsregionen zur Rettungsmission werden, wenn das Gelände jede Minute teuer macht.

Welche Regeln und Vorbereitungen sollten Touristen bei Offroad-Touren, Wanderungen und Flugsport in Thailand aus deiner Sicht zwingend einhalten – und wo beginnt Leichtsinn?

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Quelle: thethaiger.com

Ein Kommentar zu „Ausländischer Biker bei Pattaya schwer verletzt gerettet

  1. Ich bin genauso alt wie der Verunfallte, fahre schon viele Jahre große Motorräder (FS seit 1980), aber eben in Deutschland. Und die Strecken die ich zugegeben flott fahre, kenne ich auch. Und trotzdem gab es ein paar Situationen, wo es eng wurde, weil irgendein Ereignis (z.B. Autofahrer) eingetreten ist, d.h. in die Quere kam. Ich käme aber trotz meiner Fahrerfahrung nie auf die Idee, eine mir unbekannte Off-Road-Strecke zu befahren; wenn dann nur hinter einem einheimischen Offroader, der die Strecke genauso gut kennt wie ich mein Hosentasche. Und dann würde ich trotzdem sehr vorsichtig fahren und im Zweifel anhalten, statt es mit dem Gedanken, „wird schon alles gutgehen“, zu probieren.

    Wenn ich mir einen Roller miete und über die Thaistraßen düse, dann immer sehr vorsichtig, weil immer irgendetwas einen ausbremsen könnte, z.B. ein gestörter Thai-SUV-Fahrer (hätte mich mal fast abgeschossen, aber dank meiner Erfahrung hatte ich es im letzten Moment „gerochen“) oder Rollerfahrer(in) mit Handy am Ohr und/oder Zigarette im Mund, ein Ananas-Laster aus der Nebenstraße kommend und Vorfahrt missachtend, mieser Asphaltzustand, einsetzender Regen auf staubiger Thai-Straßen, Hunde auf der Straße ….. und man kann die Gefahr nicht immer weit im Voraus sehen. Aber wie viele Touris fliegen Jahr für Jahr auf die Nase, weil sie sich völlig überschätzen?! Daheim fährt man nur Auto und gelegentlich Mountainbike auf dem Gehweg am Rhein entlang und im Urlaub leihen sie sich ein motorisiertes Zweirad und düsen los, als ob sie daheim über die örtliche Hauptstraße fahren, d.h. mit gutem Asphalt und Verkehrsteilnehmer, die die Spielregeln annähernd kennen und befolgen. Aber in Thailand ….. man ist ja schließlich im Urlaub, was sollte da schon passieren?! Und dann liegen sie im Krankenhaus und verstehen die Welt nicht mehr. Für die Leute, die sich dank völliger Überschätzung aufs Maul legen, habe ich überhaupt kein Mitleid. Sind sie selber schuld! Da fällt mir nur ein Wort ein: „Trottel“!

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