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Bangkok: Keine Flutkatastrophe wie 2011

Bangkok: Keine Flutkatastrophe wie 2011
The Nation

Regierung verspricht: Bangkok wird 2025 nicht überflutet wie 2011

Vize-Premierminister Sophon Saram gibt Entwarnung für Bangkok: Die Hauptstadt wird in diesem Jahr keine verheerenden Überschwemmungen wie 2011 erleben. Grund sind verbessertes Damm-Management und frühzeitige Wasserabgaben. Doch die Erinnerungen an die Katastrophe vor 14 Jahren sind noch frisch.

Lektionen aus der Jahrhundert-Flut

Die traumatischen Bilder von 2011 sitzen tief: Wochenlange Überschwemmungen legten Bangkok lahm, verursachten Schäden in Milliardenhöhe und wurden zur politischen Hypothek für die damalige Regierung von Yingluck Shinawatra.

Sophon erklärt den Fehler von damals: „Die Regierung erwartete eine lange Trockenperiode und ordnete an, Wasser in den großen Dämmen zu behalten.“ Doch dann kamen unerwartet schwere Stürme, die Dämme mussten gleichzeitig große Wassermengen ablassen – mit katastrophalen Folgen für die flussabwärts gelegenen Gebiete.

Dämme werden aktiv gemanagt

Dieses Jahr handle man anders, betont Sophon: „Wir geben frühzeitig Wasser ab, um Platz für neue Regenfälle zu schaffen.“ Besonders die Bhumibol- und Sirikit-Dämme werden genau überwacht. Obwohl die Niederschläge die Prognosen des Meteorologischen Departments übertroffen hätten, sei die Situation unter Kontrolle.

Die beiden Mega-Dämme können zusammen 50 Millionen Kubikmeter Wasser speichern. Durch gestaffelte Abgaben soll verhindert werden, dass der Chao-Phraya-Fluss über die Ufer tritt und Bangkok überschwemmt.

Bangkok: Nur temporäre Überflutungen

Zwar könnte es in einigen Stadtteilen zu vorübergehenden Überflutungen kommen, räumt Sophon ein. Doch anders als 2011 würden diese schnell abfließen: „Wenn es keinen extremen Regen jenseits der Stadtkapazität gibt, wird Bangkok nicht überflutet.“

Die Entwässerungssysteme seien verbessert worden, und alle Behörden arbeiteten Hand in Hand. Frühwarnsysteme und integrierte Kooperation sollen eine Wiederholung der Katastrophe verhindern.

Hilfe auch für teilweise betroffene Gebiete

Sophon kündigt zudem eine wichtige Gesetzesänderung an: Bisher müssen Gebiete als „vollständig zerstört“ eingestuft werden, um Hilfsgelder zu erhalten. Künftig soll es auch Hilfe für „teilweise beschädigte“ Zonen geben.

„Das ermöglicht schnellere und flexiblere Hilfe für überschwemmte Gemeinden“, so der Vize-Premier. Ein längst überfälliger Schritt, wie viele Katastrophenhelfer finden.

Die Sturm-Saison bleibt eine Herausforderung

Trotz aller Beruhigungen: Ein neuer Sturm wird in den kommenden Tagen erwartet und könnte zusätzliche Regenfälle bringen. Die Regierung versichert, genug Puffer in den Dämmen geschaffen zu haben.

Die Erinnerung an 2011 wirkt bis heute als Mahnung. Und Sophons Versprechen wird sich bald bewähren müssen – wenn die Regenzeit ihren Höhepunkt erreicht.

💬 Ihre Meinung ist gefragt

Die Regierung betont verbesserte Dammkontrolle und Frühwarnsysteme, um Überschwemmungen zu verhindern. Glauben Sie, dass Bangkok jetzt besser geschützt ist als 2011, oder sollten weitergehende Maßnahmen ergriffen werden? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.

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Quelle: The Nation

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