SAMUT PRAKAN – Ein nächtlicher LKW-Fahrer hat eine Kettenreaktion der Verwüstung ausgelöst. Bei einem spektakulären Unfall knickte er wie Dominosteine 70 Strommasten um und stürzte ganze Stadtteile in Dunkelheit und Chaos.
Domino-Effekt um 1 Uhr nachts
Gegen 1 Uhr morgens am 30. Januar 2026 geriet ein Container-LKW in der Nähe des Bang Pu Industriegebiets in die Oberleitungen. Die gewaltige Zugkraft war zu viel.
Ein Mast nach dem anderen gab nach. Über 70 Strommasten knickten auf einer Strecke von zwei Kilometern ein – von der Kurve vor dem Samut Songkhram Krankenhaus bis zur Nuan Net Gasse.
„Es sah aus, als ob jemand eine Reihe Streichhölzer umstößt“, berichtete ein schockierter Augenzeuge gegenüber Reportern.
So kam es zu dem folgenschweren Unfall
Der Fahrer, der die Strecke laut Polizei zum ersten Mal befuhr, übersah die Leitungen in der dunklen Nacht. Sein hoch beladener Auflieger verfing sich in den Drähten.
Die immense Kraft seines Fahrzeugs reichte aus, um das ganze System zum Einsturz zu bringen. Ein tragischer Folgeunfall mit gewaltigen Konsequenzen.
Großes Glück im Unglück: Es gab keine Verletzten oder Toten. Der Verkehr auf der Sukhumvit Road blieb weitgehend ungestört.
Tausende Haushalte im Dunkeln – MEA im Großeinsatz
Der Blackout traf zahlreiche Haushalte und Betriebe völlig unvorbereitet. Das Leben in den betroffenen Vierteln kam zum Stillstand.
Die Metropolitan Electricity Authority (MEA) schickte sofort alle verfügbaren Teams in den Großeinsatz. „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Wiederherstellung“, teilte die Behörde mit.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Erste Bereiche haben bereits wieder Strom. Doch der Schaden an den Masten und der Infrastruktur ist immens und wird Tage dauern.
Millionenschaden und lange Reparatur
Die Kosten für die Reparatur gehen voraussichtlich in die Millionen Baht. Neue Masten müssen gesetzt und kilometerweise Kabel neu verlegt werden.
Die MEA bat die Bevölkerung um Geduld und entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten. Die Wiederherstellung der vollen Versorgung bleibt eine logistische Mammutaufgabe.
Für viele Betriebe bedeutet der Ausfall einen handfesten wirtschaftlichen Schaden. Kühlungen fielen aus, Computer stumm, Maschinen standen still.
Wer haftet für den Schaden?
Die große Frage ist nun: Wer kommt für den Millionenschaden auf? Die Versicherung des Transportunternehmens wird wohl in der Pflicht sein.
Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Sachbeschädigung. Der Fahrer selbst dürfte mit einer saftigen Strafe und dem Entzug seiner Berufslizenz rechnen müssen.
Ein kleines Übersehen in der Dunkelheit hat so ein riesiges Inferno ausgelöst – und ein ganzes Stadtgebiet in ein nächtliches Chaos gestürzt.
⚡ Ein Unfall – ein Blackout: Wie anfällig ist Thailands Infrastruktur?
Ein einziger Lkw bringt über 70 Strommasten zu Fall und legt mehrere Stadtteile lahm. Millionen-Schaden, stundenlang kein Strom.
Reiner Zufall – oder zeigt der Vorfall, wie verwundbar das Stromnetz wirklich ist? Schreib deine Meinung in die Kommentare.


