BANGKOK – Die Hauptstadt bereitet sich auf einen brutalen Sommer vor. Die Stadtverwaltung (BMA) hat 379 extreme Hitzekrisen-Zonen ausgemacht. Ein neues Vier-Stufen-Warnsystem und Kühlräume sollen die Bevölkerung „retten“.
Die heißesten Gefahrenzonen der Megacity
Die BMA hat eine detaillierte Risikokarte erstellt. Besonders gefährdet sind Baustellen, Parks, Motorradtaxi-Stände und enge Slums. In diesen 379 Zonen herrscht oft keine natürliche Kühlung. Die Betonwüste heizt sich unerbittlich auf. Für ältere Menschen und Arbeiter wird es lebensgefährlich.
Die Hitzesaison soll von Ende Februar bis Mitte Mai 2026 dauern. Die Meteorologen prophezeien extreme Temperaturen.
So funktioniert das neue Hitzewarnsystem
Die Stadt führt ein farbcodiertes Alarmsystem ein. Grundlage ist der „Heat Index“, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit kombiniert.
• Grün bedeutet „Beobachtung“.
• Gelb steht für „Warnung“.
• Orange signalisiert „Gefahr“.
• Rot warnt vor „extremer Lebensgefahr“.
Die Warnungen sollen über Apps und Medien verbreitet werden. So können sich Bürger rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Kühlräume als lebensrettende Oasen
Als akute Maßnahme richtet die BMA von März bis April 2026 „BKK Cooling Rooms“ ein. Sie sind täglich von 11 bis 15 Uhr geöffnet. In diesen Räumen gibt es kühles Wasser, Medikamente und Erste Hilfe. Sie sind Rettungsanker für Obdachlose, Arbeiter und alle ohne Klimaanlage.
Die Bezirksämter sind angewiesen, diese Kühlstationen einzurichten. Der Fokus liegt auf dem Schutz der schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen.
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Masterplan für ein kühleres Bangkok
Zusammen mit der Weltbank hat die Stadt den Masterplan „Shaping a Cooler Bangkok“ entwickelt. Er setzt auf drei Säulen: Ort, Menschen und Institutionen. Langfristig soll mehr Grün, mehr Wasser und bessere Stadtplanung die Hitze eindämmen. Auch Bauvorschriften werden überarbeitet.
Das Ziel ist ein Paradigmenwechsel: Von der reaktiven Krisenbewältigung zur proaktiven Hitze-Vorsorge.
Hitze-Komitee koordiniert den Notfall
Ein neu gegründetes Hitze-Management-Komitee überwacht alle Maßnahmen. Es analysiert Daten und koordiniert die Behörden. So soll verhindert werden, dass Menschen an Hitzschlag sterben. Die Stadt erkennt endlich an: Hitze ist ein tödlicher Feind.
Die Zeit des Zuschauens ist vorbei. Bangkok handelt – bevor der Sommer die Stadt in einen Backofen verwandelt.
🌡️ Stadt am Limit – wird Hitze zur neuen Gefahr im Alltag?
Hunderte Risikozonen, Warnstufen und Kühlräume zeigen, wie ernst die Behörden die steigenden Temperaturen nehmen. Extreme Hitze entwickelt sich zunehmend zu einem Gesundheitsrisiko in Großstädten.
Reichen solche Maßnahmen aus – oder muss sich eine Metropole wie Bangkok grundsätzlich neu erfinden?
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Geld muesste eigentlich (noch ?) reichlich vorhanden sein …
Der deutsche Botschafter in Thailand, Dr. Ernst Reichel (seit 2023), hat angekündigt, dass Deutschland Thailand mit rund 420 Millionen Euro (ca. 16 Milliarden Baht) im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt. Diese Finanzhilfe fließt in Projekte zur nachhaltigen Entwicklung, um den Übergang zu einer grünen Wirtschaft zu fördern.
Einge Wochen spaeter haz der Bundespraesident noch rund 35 Millionen mitgebracht.
Ich denke, jeder merkt den speziellen Dank und Service fuer Dxxxxxxe z.B Immigration