PATTAYA – Ein 14-jähriger Junge schwebte in Lebensgefahr, als er sich mit dem Hals in einer Internetleitung verfing. Der schockierende Unfall wirft ein grelles Licht auf ein vernachlässigtes Sicherheitsrisiko in der Touristenmetropole.
So geschah der schockierende Unfall
Am 2. Januar, gegen 22 Uhr, war der Teenager mit seinem Motorrad auf dem Nachhauseweg. Auf der Sukhumvit-Pattaya Soi 15 in Ost-Pattaya wartete eine unsichtbare Gefahr.
Ein tief herabhängendes Internetkabel spannte sich in Brusthöhe über die Straße. Der Junge kam mit seinem Hals in der Leitung hängen.
Er wurde heftig vom Motorrad gerissen und zu Boden geschleudert. Sein unbeaufsichtigtes Zweirad raste weiter und krachte in einen Grillhühnchen-Imbiss.
Rettungskräfte kämpfen um Gesundheit des Jungen
Die Freiwilligen der Sawang Boriboon Rettungsstiftung eilten sofort herbei. Am Unfallort bot sich ihnen ein dramatisches Bild.
Der Junge lag mit schweren Verletzungen am Hals und Abschürfungen am Boden. Die Retter leisteten Erste Hilfe und beruhigten den Verletzten.
Anschließend brachten sie ihn mit Blaulicht ins Pattaya Bhattakum Krankenhaus. Sein Zustand war ernst, aber stabil. „Es hätte tödlich enden können“, so ein Ersthelfer.
Anwohner sind wütend – und warnen seit Langem
Die Empörung in der Nachbarschaft ist groß. Anwohner berichten, dass herabhängende Versorgungsleitungen in dem Gebiet schon oft fast Unfälle verursacht hätten.
„Eine dieser Leitungen baumelt seit Wochen lose und ungesichert herum. Das ist eine ernste Gefahr“, sagte ein lokaler Bewohner.
Die Menschen fordern die Stadtverwaltung dringend auf, endlich zu handeln und die Kabel zu sichern. Pattaya als Touristenstadt dürfe solche Risiken nicht tolerieren.
Das sagen die Augenzeugen zum Vorfall
Ein Augenzeuge des Unfalls schildert die entsetzlichen Sekunden: „Es war ein schreckliches Geräusch. Dann lag der Junge einfach da. Das Kabel war wie eine Schlinge.“
Die herbeigerufenen Rettungskräfte bestätigen die Gefahr durch die marode Infrastruktur. Viele Kabel seien zu tief angebracht oder nach Stürmen nicht ordentlich repariert worden.
„Wir hoffen, dass der Junge sich schnell erholt. Aber die Behörden müssen jetzt handeln, bevor jemand stirbt“, kommentierte eine besorgte Anwohnerin.
Pattayas Image als sicheres Reiseziel in Gefahr
Der Vorfall ist ein schwerer Imageschaden für die weltbekannte Urlaubsstadt. Sicherheit für Touristen und Einheimische muss oberste Priorität haben.
Die losen Kabel sind ein Symbol für nachlässige Wartung und gefährden den Ruf Pattayas als verlässliches Reiseziel.
Internationale Besucher erwarten zu Recht, dass öffentliche Straßen frei von solch lebensbedrohlichen Hindernissen sind.
Was die Behörden jetzt unternehmen müssen
Die Forderungen der Bürger sind klar: Eine sofortige Überprüfung aller Versorgungsleitungen in der Stadt. Herabhängende Kabel müssen umgehend gesichert werden.
Langfristig braucht es eine ordentliche Verlegung in ausreichender Höhe oder unter der Erde. Die Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung und den Versorgungsunternehmen sind in der Pflicht.
Dieser Unfall war eine Warnung. Die nächste könnte tödlich enden. Pattaya muss jetzt handeln, um sein buntes Lichtermeer nicht von tragischen Schlagzeilen überschatten zu lassen.
🗣 Wie viele Warnungen braucht es noch?
Lose Kabel, bekannte Gefahrenstellen, wiederholte Unfälle – und doch passiert nichts.
Muss erst Schlimmeres geschehen, bevor Zuständigkeiten geklärt werden?
Wer trägt Verantwortung, wenn öffentliche Infrastruktur zur unkontrollierten Gefahr wird?
Und wie glaubwürdig ist eine Touristenstadt, die solche Risiken jahrelang ignoriert?




Es ist traurig aber keiner stellt in Frage, dass der 14 jährige eigentlich gar nicht fahren durfte und Helm hatte er wohl auch keinen getragen.
Genau meine Worte. Auch wenn das herunterhängende Kabel das grundsätzliche Problem war.
Hallo , mich würde mal interessieren ob einem minderjährigen da auch eine strafe erwartet da er ja noch gar nicht fahren darf , oder ist das der Polizei egal weils ja ein Thai ist?
Es ist eine Schande das keine der zustaendigen Behoerden reagiert hat, da vielerorts auf die haengende Kabel hingewiesen wurde.
Ausserdem ist beim Lesen gleich aufgefallen, das ein 14 jaehriger Junge mit
Motorad durch haengende Kabel lebensgefaehrlich verunglueckt ist.
Kein Text darueber, das er mit 14 Jahren verbotener Weise Motorad fahren durfte. Da wird sicherlich keine Versicherung zahlen.
Ja dieser böse Bube! Kein Wunder, dass er durch so ein Kabel fast geköpft wurde. Aber jetzt mal im Ernst, ist denn hier noch nie jemand als Jugendlicher und zu jung mit einem Moped unterwegs gewesen? Echt jetzt? Oder ist das schon zu lange her um sich zu erinnern?