Behörden reagieren auf rassistische Geste in Souvenirshop

👀🔥 Szenen aus einem Geschäft entwickeln sich zum Social-Media-Aufreger. Kritik, Imagesorgen und schließlich eine offizielle Untersuchung folgen prompt. Für viele geht es um mehr als nur einen einzelnen Vorfall…

Behörden reagieren auf rassistische Geste in Souvenirshop
Facebook/ สำนักงาน ประชาสัมพันธ์จังหวัดภูเก็ต
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PHUKET, THAILAND – Ein virales Video aus einem Souvenirshop auf Phuket hat eine Debatte über rassistisches Verhalten gegenüber chinesischen Besuchern und eine umstrittene Eintrittsgebühr von 40 Baht ausgelöst.

Video löst Empörung aus

Auslöser war eine Aufnahme aus dem Keramik- und Souvenirladen „Positive Thinking“, in der die Besitzerin vor einer chinesischen Kundin die Augen mit den Fingern nachzieht und die Zunge herausstreckt, um asiatische Gesichtszüge zu imitieren.

Der Clip verbreitete sich rasant auf der chinesischen Plattform Douyin und wurde auch von vielen Internetnutzern in Thailand aufgegriffen, die das Verhalten als rassistisch und schädlich für das Ansehen des Urlaubsziels kritisierten.

Streit um 40-Baht-Eintritt

Parallel zu der Debatte um die Geste machten in thailändischen sozialen Netzwerken Berichte die Runde, wonach der Laden von Besuchern regelmäßig eine Eintrittsgebühr von 40 Baht verlange.

Kritiker beschrieben diese Praxis als unfair, insbesondere weil nach Online-Kommentaren Kundinnen und Kunden zahlen sollten, wenn sie den Laden ohne Einkauf wieder verlassen.

Behördliche Prüfung und Rechtslage

Nach der Welle der Kritik suchten Beamte des Phuket Provincial Commerce Office am 15. Februar das Geschäft auf, um die Vorwürfe vor Ort zu prüfen.

Die Behörde kam anschließend zu dem Ergebnis, dass der Laden rechtlich befugt sei, eine Eintrittsgebühr zu verlangen, sofern die Bedingungen für Kundinnen und Kunden klar und sichtbar kommuniziert würden.

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ZUM ANGEBOT

Bedingungen für zulässige Gebühr

Nach Angaben der Beamten sind im Geschäft Hinweisschilder in Thai, Englisch und Chinesisch angebracht, die auf die Gebühr von 40 Baht und die damit verbundenen Konditionen aufmerksam machen.

Dazu gehört auch der Hinweis, dass der Eintrittsbetrag beim Kauf von Waren auf den Endpreis angerechnet und somit faktisch wieder abgezogen werden könne.

Kritik am Verhalten der Betreiberin

Während die rechtliche Seite der Eintrittsgebühr geklärt wurde, machten die Behörden deutlich, dass das Verhalten der Ladeninhaberin aus ihrer Sicht nicht akzeptabel sei.

Die Beamten warnten, solche Handlungen könnten das internationale Bild des Reiseziels schädigen und forderten Unternehmerinnen und Unternehmer auf, im Umgang mit ausländischen Gästen deutlich mehr Sensibilität zu zeigen.

Maßnahmen für bessere Standards

Nach Behördenangaben erklärte sich die Besitzerin bereit, sich an die Empfehlungen zu halten und vergleichbare Verhaltensweisen künftig zu vermeiden.

Das Phuket Provincial Commerce Office kündigte zudem an, die Kontrollen von Geschäften auf drei Tage pro Woche zu erhöhen und Betreiber gezielt zum angemessenen Umgang mit ausländischen Touristen zu beraten.

Schulungen für lokale Betriebe

Zusätzlich planen die Behörden Trainingsangebote zu professionellen Geschäftspraktiken und kundenorientiertem Service für Betreiber in der Region.

Mit diesen Schulungen sollen ähnliche Vorfälle künftig verhindert und zugleich das Vertrauen ausländischer Besucher in faire und respektvolle Behandlung gestärkt werden.

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Ein einziges Video kann reichen, um weltweit Aufmerksamkeit zu erzeugen – besonders in einem Land, das stark vom Tourismus lebt. Der Fall zeigt, wie sensibel der Umgang mit Gästen geworden ist und wie schnell Fehlverhalten wirtschaftliche Folgen haben kann.

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Quelle: The Thaiger

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