Betrugsnetzwerke wechseln Standort – Neue Gefahr!

🕵️ Online-Betrug kennt keine Grenzen: Ermittler entdecken neue Scam-Zentren fernab der Grenze, mit internationalen Tätern und globalen Opfern. Die Lage wird komplexer. Wer stoppt diese Netzwerke wirklich?

Betrugsnetzwerke wechseln Standort – Neue Gefahr!
The Nation
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BANGKOK – Ein neuer Schrecken für Internetnutzer weltweit! Das thailändische Anti-Betrugs-Zentrum (ACSC) hat eine neue Hochburg von Cyber-Betrug in Kambodscha ausgemacht. Die Banden sind vor Druck aus Myanmar geflohen – und haben sich tiefer im Nachbarland verschanzt.

Neue Festung der Cyber-Gangster

Das Hauptquartier liegt in Malai, in der Provinz Banteay Meanchey. Etwa 50 Kilometer von der Grenzstadt Poipet entfernt, sicher vor schnellen Razzien.

Die Gangster errichteten ein zweistöckiges Gebäude mit getrennten Büro- und Wohnbereichen. Es befindet sich in der Nähe des Malai Parks.

„Die Struktur ist professionell und für illegale Operationen im großen Stil ausgelegt“, berichtet ein Insider des ACSC. Die Expansion des Komplexes läuft bereits.

Internationales Personal unter chinesischer Führung

Das Personal stammt aus mehreren Ländern, darunter Thailand, Indien und Indonesien. Die operative Führung liege jedoch bei chinesischen Staatsbürgern.

Ihr Geschäftsmodell: Menschen auf der ganzen Welt mit ausgeklügelten Online-Betrügereien um ihr Geld bringen.

Das ACSC warnt, dass die Lage immer ernster und komplexer werde. Die internationale Gemeinschaft müsse jetzt handeln.

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Warum die Gangster nach Kambodscha flohen

Der Umzug ist eine direkte Reaktion auf gemeinsame Razzien. Thailand und China hatten mit myanmarischen Behörden in Shwe Kokko und im KK Park zugeschlagen.

Die Banden suchten bewusst einen sicheren Hafen weiter im Landesinneren. Ein Grund: Sie wollen Spannungen an der thailändisch-kambodschanischen Grenze ausweichen.

„Sie fühlen sich dort sicherer und können ungestört operieren“, so die Einschätzung der thailändischen Cyber-Experten.

So schützen Sie sich vor den neuen Gefahren

Das ACSC kündigt an, Maßnahmen zu besprechen, um thailändische Bürger speziell vor Angriffen aus Malai zu schützen.

Die klassischen Warnsignale bleiben: Unerwartete Gewinnversprechen, Druck zur sofortigen Zahlung und angebliche offizielle Anrufe.

Nutzer sollten extrem misstrauisch bei Kontaktaufnahmen über unbekannte Messengergruppen oder Investment-Tipps sein.

Globales Problem fordert internationale Antworten

Thailands Polizei appelliert an die Weltgemeinschaft. Kein Land solle Zuflucht für solche illegalen und schädlichen Operationen bieten.

Die Verlagerung zeigt: Der Kampf gegen Cyberkriminalität ist ein grenzüberschreitendes Katz-und-Maus-Spiel.

Die nächsten Razzien werden schwieriger – die neue Festung liegt gut geschützt weit weg von der Grenze. Der Kampf geht in eine neue Runde.

🗣 Katz-und-Maus-Spiel ohne Ende?

Kaum werden Scam-Zentren zerschlagen, tauchen sie andernorts wieder auf – größer, besser organisiert und weiter entfernt von Grenzen.
Reichen nationale Razzien noch aus, wenn Betrug längst global vernetzt ist?

Oder braucht es endlich verbindliche internationale Maßnahmen gegen Länder, die solchen Netzwerken Raum geben?
Wie lässt sich dieses Spiel wirklich stoppen?

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Quelle: The Nation

Ein Kommentar zu „Betrugsnetzwerke wechseln Standort – Neue Gefahr!

  1. Die Scammer für den Krungthai Bank Scam mit der angeblichen Vollmacht sind von Kambodscha nach Thailand gewandert. Meine Frau – die gar kein Konto bei dieser Bank hat – und eine Freundin von ihr bekommen täglich Anrufe von immer neuen Thailändischen Mobilfunknummern.

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