PATHUM THANI, THAILAND – Aus Angst vor einem bewaffneten Tatverdächtigen sind in Lat Lum Kaeo im Provinzgebiet Pathum Thani am 18.02. insgesamt 14 Schulen vorsorglich geschlossen worden. Die Polizei sucht nach dem 30-jährigen Noparat Jinto, genannt L, der nach mehreren Gewaltdelikten auf der Flucht ist und sich nach bisherigen Erkenntnissen in dem Distrikt aufhalten soll.
Bewaffneter Verdächtiger und Fluchtweg
Nach Angaben der Polizeistation Lat Lum Kaeo soll der Mann seine Ehefrau am 15.02. attackiert und in der Provinz Chonburi auf ein Rettungsfahrzeug geschossen haben, bevor er in seinen Heimatdistrikt Lat Lum Kaeo geflohen sei.
Anschließend habe er seinem Schwiegervater mit einer Schusswaffe gedroht und verlangt, dass seine Frau zu ihm gebracht werde, wobei der Schwiegervater unverletzt entkommen und Anzeige erstatten konnte, was zu einem Haftbefehl gegen Noparat führte.
Gefundene Waffen und erhöhte Sicherheitsstufe
Bei der Durchsuchung seines Wohnhauses in Lat Lum Kaeo stellten Einsatzkräfte der Polizei nach eigenen Angaben mehrere Schusswaffen sicher, während der Verdächtige selbst weiter flüchtig blieb.
Die Behörden haben daraufhin das Sicherheitsniveau im Umfeld deutlich angehoben, betonen jedoch, dass es bislang keine Meldungen über Schüsse oder Zwischenfälle an Bildungseinrichtungen gebe.
Schulschließungen aus Vorsicht
Das Bildungsministerium teilte auf seiner offiziellen Facebook-Seite „MOE 360°“ mit, dass aus Gründen der öffentlichen Sicherheit 14 namentlich genannte Schulen im Distrikt Lat Lum Kaeo vorübergehend geschlossen wurden.
Die Maßnahme sei ausdrücklich präventiv und diene dem Schutz von Schülerinnen, Schülern und Beschäftigten, solange die Suche nach dem bewaffneten Verdächtigen andauert.
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Aufruf an die Bevölkerung und weitere Suche
Die Polizei in Lat Lum Kaeo hat die Fahndung nach Noparat verstärkt und die Bevölkerung aufgefordert, jede mögliche Sichtung umgehend zu melden, etwa über die örtliche Wache unter der Nummer 094-9699365 oder den Notruf 191.
Zugleich unterstreichen die Einsatzkräfte, dass bislang kein direkter Hinweis auf eine konkrete Bedrohung der Schulen vorliege, die Schließungen aber angesichts des gewalttätigen Verhaltens des Beschuldigten und der laufenden Suche als notwendige Vorsichtsmaßnahme angesehen werden.
Hintergrund der Gewalttaten
Nach dem Vorfall am 15.02. im Gebiet Huay Yai in Chonburi, bei dem Noparat seine Frau geschlagen und auf ein Rettungsfahrzeug geschossen haben soll, erließ die Polizei einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen.
Im Zuge der anschließenden Flucht in den Distrikt Lat Lum Kaeo soll er seinen Schwiegervater als Geisel genommen haben, um seine Frau zur Begegnung zu zwingen, bevor dieser fliehen konnte und die Ermittlungen weiter vorantrieb.
Anhaltende Gefahr und Appell zur Wachsamkeit
Nach Angaben der Behörden ist der bewaffnete Verdächtige weiterhin auf freiem Fuß, weshalb die Lage im Umfeld der geschlossenen Schulen und im gesamten Distrikt weiter aufmerksam beobachtet wird.
Die Sicherheitskräfte rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und versichern, dass alles unternommen werde, um die Gemeinschaft zu schützen und weitere Zwischenfälle zu verhindern.
🚨 Schulen dicht wegen Gefahr
Ein bewaffneter Verdächtiger ist auf der Flucht, Behörden schließen vorsorglich gleich mehrere Schulen. Für Eltern bedeutet das Unsicherheit – für Einsatzkräfte einen Wettlauf gegen die Zeit.
Sind solche drastischen Maßnahmen notwendig, um Tragödien zu verhindern?
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