PATTAYA, THAILAND – Ein 49-jähriger Motorradfahrer ist an Neujahr auf einer Verbindungsstraße nahe Pattaya tödlich verunglückt. Es war der dritte tödliche Verkehrsunfall in der Region am ersten Tag des neuen Jahres.
Unfall auf der Bo-Win–Huay-Yai-Straße
Der schwere Crash ereignete sich auf der Bo-Win–Huay-Yai-Straße im Distrikt Banglamung. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Fahrer einer leistungsstarken Honda CBR650 die Kontrolle über sein Motorrad.
Die Maschine prallte gegen die Betonmittelleitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer weitergeschleudert und traf schließlich auf einen Verkehrszeichenmast.
Rettungskräfte finden Fahrer leblos
Rettungsteams der Sawang Boriboon Thammasathan Foundation aus Pattaya wurden kurz nach dem Unfall alarmiert. Am Unfallort fanden sie das rote Big Bike nahe der Mittelbegrenzung, schwer beschädigt.
Unweit der Maschine lag der Fahrer. Er wurde als Suchep Wechasathit, 49 Jahre alt, identifiziert und noch an der Unfallstelle für tot erklärt. Die Verletzungen durch den massiven Aufprall waren tödlich.
Polizei wertet Videoaufnahmen aus
Police Lieutenant Prakasit Phaladet, diensthabender Ermittler der Polizeiwache Huay Yai, untersuchte die Unfallstelle und sicherte Spuren für die weitere Auswertung.
Nach Angaben der Beamten zeigen CCTV-Aufnahmen aus der Umgebung den Hergang: Suchep sei aus Richtung Bo Win unterwegs gewesen, als er im Bereich der späteren Unfallstelle die Kontrolle verlor, gegen die Mittelbegrenzung prallte und anschließend gegen den Mast des Richtungsweisers geschleudert wurde.
Die Polizei dokumentierte die Beweismittel und überprüft weitere Überwachungskameras, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Anschließend soll der Leichnam in Abstimmung mit den Angehörigen für religiöse Zeremonien freigegeben werden.
Behörden mahnen zu besonderer Vorsicht
Nach dem tödlichen Unfall erinnerten die Behörden alle Verkehrsteilnehmer an erhöhte Vorsicht während der Ferienzeit. Überhöhte Geschwindigkeit bleibt ein zentrales Risiko auf den Straßen der Region.
• Hohe Geschwindigkeit auf leistungsstarken Motorrädern
• Unachtsamkeit auf Schnell- und Verbindungsstraßen
• Erhöhtes Verkehrsaufkommen an Feiertagen
Besonders an Neujahr sei das Ziel, Unfälle und Verkehrstote so weit wie möglich zu reduzieren, betonten die Einsatzkräfte.
Dritter Todesfall an Neujahr in der Region
Der Tod von Suchep Wechasathit war bereits der dritte tödliche Unfall in der Gegend um Pattaya am Neujahrstag. Nach Behördenangaben waren zuvor ein russischer Staatsbürger sowie ein Tatverdächtiger mit möglichem Bezug zu einem Drogennetzwerk ums Leben gekommen.
Die wiederholten tödlichen Unfälle an nur einem Tag unterstreichen die hohe Unfallgefahr in der Ferienregion rund um Pattaya, insbesondere für Motorradfahrer auf stark befahrenen Ausfallstraßen.
🗣 Leistung, Tempo – und keine zweite Chance
Big-Bikes verzeihen keine Fehler. Ein kurzer Kontrollverlust, ein harter Aufprall – und ein Leben endet.
Gerade an Feiertagen, wenn Straßen leer wirken, wird Geschwindigkeit zur tödlichen Versuchung.
Reichen Appelle zur Vorsicht – oder braucht es konsequentere Maßnahmen gegen Raserei?
Was meint ihr: tragischer Unfall oder vermeidbare Neujahrstragödie?




Guten Tag,
ich selbst habe mehr als 35 Jahre mit der Ausbildung von Fahrschülern zu tun gehabt…
Sicherlich ist das nicht mit Asien vergleichbar.
Seit ein paar Jahren halte ich jeweils mehrere Monate in Südamerika auf.
Deshalb der Vergleich : dort,wie zum Beispiel in Brasilien gibt es auch viele Unfälle und Verkehrsverstöße.
Allerdings ist der deutliche Unterschied im Verhalten gegenüber Fußgängern zu erkennen…
Es wird deutlich abgebremst und ausgewichen !
Hier in Thailand kommt man sich vor wie Freiwild . Keiner,vor allem Zweiradfahrer,bremst oder versucht die Gefährdung zu vermeiden.
Wenn man keine Lösung für das grundlegende Problem des schwächeren Verkehrsteilnehmers findet,wird das ehemalige “ Land des Lächelns“ allmählich zum Land des Risikos… und auf die Dauer werden nicht nur chinesische Touristen darauf reagieren…
Möge er in Frieden ruhen. Für seine Angehörigen mag es ein Desaster sein, mein Mitgefühl. Aber sowas passiert eben wenn man sich als ein Valentino Rossi fühlt, aber tatsächlich nur einen Karl Valentin darstellt. Glück, dass er keinen Drittbeteiligten mitgerissen hat.