PHUKET, THAILAND – Der Aussichtspunkt am Big Buddha ist am 03.03. offiziell wieder für Besucher geöffnet, die Verantwortung liegt nun vollständig beim Tempel Wat Kittisangharam. Nach der tödlichen Gerölllawine vom 23.08.2024 mit 13 Toten wird die Rückkehr zur Normalität von Sicherheits- und Rechtsfragen begleitet.
Neustart am Feiertag
Der Neustart fiel auf den buddhistischen Feiertag Makha Bucha, an dem der Tempel Gläubige ausdrücklich zu Zeremonien am Wahrzeichen einludt.
Der Abt von Wat Kata, Phra Khru Wisutthikittiyaphon, bestätigte, dass die Anlage offiziell als „Wat Kittisangharam (Big Buddha)“ geführt werde und täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet sei.
Neue Zuständigkeit, klare Abgrenzung
Künftig sollen fünf Mönche von Wat Kata dauerhaft vor Ort sein, während ein Tempelkomitee die Verwaltung und religiösen Aktivitäten nach den bisherigen Praktiken von Wat Kata organisiert.
Tempelvertreter betonten, der Betrieb sei vollständig von der früheren Stiftung getrennt, die die Anlage zuvor verantwortete, und die neue Struktur solle Transparenz sowie vollständige Rechtskonformität sichern.
Erlaubnis nur für begrenztes Areal
Nach Angaben der Verantwortlichen gilt die Wiederöffnung nur für ein ausgewiesenes Gelände von 15 Rai, das von der Forstbehörde freigegeben worden sei.
Die Genehmigung sei an 25 Auflagen geknüpft, die den Rahmen dafür bilden sollen, dass religiöse Handlungen an dem Ort wieder stattfinden dürfen.
Kritik aus Politik und Nachbarschaft
Der Phuket-Abgeordnete Chalermpong Saengdee begrüßte zwar die neue Zuständigkeit, äußerte aber anhaltende Sorgen und sagte: „Persönlich habe ich Bedenken, insbesondere hinsichtlich der Struktur, der ungelösten Rechtsfälle und der Sicherheitsmaßnahmen, vor allem in Bezug auf Erdrutsche.“
Er stellte zudem infrage, ob alle erforderlichen Genehmigungen – auch durch die Forstbehörden und das Phuket Provincial Office of Buddhism – korrekt und vollständig erteilt worden seien, und kündigte an: „Der Fall ist derzeit vor Gericht, und ich werde die Gemeinschaft bis zum Abschluss genau beobachten und unterstützen.“
Würdest du jetzt wieder hinaufgehen?
Nach dem tödlichen Erdrutsch mit 13 Opfern ist der Big Buddha wieder geöffnet – unter neuer Leitung und mit klaren Auflagen. Doch Fragen zur Hangstabilität und zu offenen Gerichtsverfahren stehen weiter im Raum.
Fühlst du dich bei einem Besuch sicher? Oder würdest du erst unabhängige Gutachten abwarten? Ist die Wiedereröffnung ein wichtiges Zeichen für Phuket – oder verfrüht? Schreib deine Meinung in die Kommentare.



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