Big Joke: Goldbestechung? Supreme Court ermittelt

⚖️ Gold im Wert von 246 Baht-Gewicht als mutmaßliches Schmiergeld? Gegen NACC-Kommissar Ekawit Watcharawaluk wird nun offiziell ermittelt. Der Präsident des Obersten Gerichts setzte ein Sondergremium ein – droht ein politisches Beben?

Big Joke: Goldbestechung? Supreme Court ermittelt
Matichon
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BANGKOK, THAILAND – Ein vom Präsidenten des Obersten Gerichtshofs eingesetztes neunköpfiges Gremium prüft, ob ein Kommissar der National Anti-Corruption Commission (NACC) im Zusammenhang mit einem prominenten Online-Glücksspielfall 246 Baht-Gewicht Gold als Bestechung angenommen hat. Mit der Ernennung des unabhängigen Untersuchungsausschusses am 26. Februar ist ein formelles, verfassungsrechtlich geregeltes Faktenklärungsverfahren gegen einen hochrangigen Amtsinhaber gestartet.

Auslöser der Untersuchung

Die Einsetzung des Gremiums geht auf eine Petition des früheren Polizeikolonels Pol Col Pakphoom Pitsamai zurück, der als enger Vertrauter des früheren stellvertretenden nationalen Polizeichefs Pol Gen Surachate Hakparn galt.

Pakphoom reichte ein Schreiben an den Parlamentspräsidenten ein, in dem er die Anrufung des Obersten Gerichtshofs gegen NACC-Kommissar Ekawit Watcharawaluk verlangte.

Vorwürfe rund um Online-Glücksspiel

In der Beschwerde wird behauptet, Ekawit habe 246 Baht-Gewicht Gold erhalten, um Surachate in einem Fall zu unterstützen, der sich gegen Netzwerke des Online-Glücksspiels richtet.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Verfahren ein, in denen digitale Glücksspielplattformen und mutmaßliche Einflussnahmen auf Ermittlungen im Fokus stehen.

Rechtliche Grundlage und Mandat

Der Oberste Gerichtshof berief den unabhängigen Untersuchungsausschuss auf Basis von Artikel 82 und Artikel 236 der Verfassung sowie den Artikeln 49 und 50 des Organgesetzes über Strafverfahren gegen Amtsträger von 2017.

Diese Bestimmungen ermächtigen den Gerichtspräsidenten, ein Gremium von mindestens sieben Mitgliedern einzusetzen, um Verdachtsfälle von Korruption, verfassungs- oder gesetzwidriger Amtsführung oder schweren ethischen Verstößen eines NACC-Kommissars zu untersuchen.

Rolle des Parlamentspräsidenten

Der Präsident des Senats, der zugleich als Parlamentspräsident fungiert, teilte dem Obersten Gerichtshof offiziell mit, dass ein begründeter Verdacht gegen Ekawit im Sinne der erhobenen Vorwürfe bestehe.

Erst diese Mitteilung löste den Mechanismus aus, der zur formellen Ernennung des unabhängigen Prüfgremiums führte.

Zusammensetzung des Gremiums

Dem Ausschuss gehören neun Mitglieder an: Chawalit Isaradej, Phedim Petchkul, Athikom Intookti, Sakorn Tangwanwiboon, Adisorn Chaikup, Sanchai Chanphong, Professor Paitchit Eakchariyakorn, Professor Sakda Thanithakul und Professor Wicha Mahakhun.

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Das Gremium soll die relevanten Tatsachen zusammentragen und eine begründete Einschätzung zu den gegen Ekawit erhobenen Vorwürfen vorlegen.

Weiteres Verfahren und mögliche Folgen

Nach Angaben der Zeitung Matichon wird der Ausschuss nun seine Untersuchung im Rahmen der einschlägigen verfassungs- und einfachgesetzlichen Vorschriften durchführen.

Sein Bericht und die abschließende Bewertung werden darüber entscheiden, ob weitere straf- oder amtsrechtliche Schritte gegen den NACC-Kommissar nach dem Gesetz für politische Amtsträger eingeleitet werden.

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Quelle: Matichon

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