BANGKOK – Der Skandal um den Ex-Polizeichef „Big Joke“ weitet sich aus! Jetzt zieht die thailändische Polizei vor Gericht – weil er sie in einem Interview als „größte Verbrecher-Organisation“ des Landes bezeichnet haben soll.
Polizei geht auf die Barrikaden
Polizeileutnant General Trairong Phiewphan, Assistent des Nationalpolizeichefs, gab am Mittwoch eine explosive Pressekonferenz. Er kündigte an, Surachate „Big Joke“ Hakparn wegen Verleumdung zu verklagen.
„Seine Aussagen sind unfair und irreführend“, wetterte Trairong. Der ehemalige Vize-Chef habe die gesamte Polizei diffamiert und ihn persönlich in illegale Aktivitäten verwickelt.
Die Anschuldigung, die Polizei sei eine „kriminelle Organisation“, habe das Ansehen der Behörde massiv beschädigt.
Vier Polizei-Organisationen fordern Aufklärung
Der Druck kommt von höchster Stelle. Vier mächtige Polizeiorganisationen haben sich zusammengeschlossen und fordern eine sofortige Untersuchung.
Der Polizeiverband, die Polizeiakademie, die Ermittlervereinigung und der Club der pensionierten Polizeioffiziere schrieben einen Brandbrief.
Sie fordern eine unabhängige und transparente Untersuchung der Vorwürfe. Jeder Schuldige müsse zur Rechenschaft gezogen werden – ohne Schutz.
„Big Joke“ und der Gambling-Skandal
Der Konflikt brodelt schon länger. Aktivist Atchariya Ruangrattanapong und „Big Joke“ hatten Polizisten beschuldigt, in Online-Glücksspiel- und Betrugsnetzwerke verwickelt zu sein.
„Solche Äußerungen untergraben das öffentliche Vertrauen“, kritisieren die Polizeiorganisationen. Sie fordern „Big Joke“ auf, seine Beweise vorzulegen.
Der Ex-Chef war selbst wegen angeblicher Beteiligung an einem großen Online-Glücksspielnetzwerk entlassen worden.
Die Machtprobe hinter den Kulissen
Hinter dem juristischen Schlagabtausch verbirgt sich ein machtpolitischer Kampf. „Big Joke“ war bekannt für seine knallharten Methoden und machte sich viele Feinde.
„Als ehemaliger hochrangiger Beamter sollte er Beweise vorlegen“, fordern die Organisationen. Statt öffentlicher Anschuldigungen solle er die offiziellen Kanäle nutzen.
Die Polizeiführung will ein Exempel statuieren – kein aktiver oder ehemaliger Beamter soll ungestraft das Image der Institution beschmutzen.
Was kommt auf „Big Joke“ zu?
Die Klage könnte den Ex-Chef teuer zu stehen kommen. Bei einer Verurteilung drohen ihm hohe Schadensersatzforderungen und sogar eine Gefängnisstrafe.
Die Polizei will beweisen, dass es sich um böswillige Verleumdung handelt. Die Ermittlungen laufen bereits auf Hochtouren.
„Wir werden uns nicht länger diffamieren lassen“, so ein Polizeisprecher. Der Fall zeigt: In Thailand geht die Polizei auch gegen ihre eigenen Leute vor.
🔥 Polizeikrieg in der Öffentlichkeit!
Ein Ex-Spitzenbeamter nennt die Polizei ein „kriminelles Netzwerk“ – jetzt wird zurückgeschlagen. Alte Rivalitäten brechen offen aus, die Glaubwürdigkeit der Behörde steht erneut im Feuer.
⚖️ Die einen sprechen von Mut. Die anderen von Rufschädigung. Die Wahrheit? Komplexer denn je.
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Wo der „große Witz“ Recht hat da hat er Recht. Auch ich durfte mal an einem Checkpoint 4000 Baht blechen. Über die Höhe der Strafe wurde mit einem Uniformierten verhandelt, bezahlen durfte ich an einen zivil gekleideten Mitarbeiter im Gebüsch am Straßenrand. Surachate ist nun verständlich stinksauer daß er nicht mehr in der Police-Mafia mitspielen darf.
@Nick hast es nicht aufgezeichnet?
Einer hat es erkannt und spricht es Öffentlich an, die Thai Uniformierten meinen sie stehen über alles, habe mit solchen auch schon zu tun gehabt.
Wenn er das so sagt, dann wird er es ja wohl wissen. War ja angeblich lange genug über beide Ohren darin verstrickt. Ganz einfach, das auch nachzuweisen dürfte es aber wohl nicht sein. Zumindest nicht ohne sich selber zu belasten.
@Oskar Kusch der Fall Joe Ferrari wo alles aufgezeichnet wurde, nur ein Beispiel zu nennen.
Auch in dem Village wo ich wohne ist der Pujaban im Drogenhandel verstrickt gewesen er wurde bei einer Drogenrazzia hochgenommen.
egal wo beim staat beschäftigt, es gibt überall schwarze schafe aber letztendlich hackt die eine krähe der anderen kein auge aus. wie ich es sehe wird bei dem ganzen nicht viel herauskommen und wird zu tode geschwiegen