Ex-Asda-Chefin packt aus:
Drogen-Deal in Thailand ging schief!
Louisa De Marco (53), ehemalige Managerin der Supermarktkette Asda, hat einen folgenschweren Fehler gemacht: Sie versuchte, 31,25 Kilogramm Cannabis nach Großbritannien einzuschmügeln – und wurde am Flughafen Manchester erwischt. Jetzt wurde sie zu 20 Monaten Haft verurteilt, von denen sie mindestens die Hälfte absitzen muss.
„Tabak“-Aussage flog auf
Beamte fanden „Tonnen“ von Gras
Am 8. Mai stellten Border Force-Beamte zwei Koffer sicher, die mit De Marco in Verbindung standen. Zunächst behauptete sie, es handle sich nur um Tabak – doch die Wahrheit war eine andere: Mehr als 31 Kilogramm Cannabis, eine Menge, die auf dem Schwarzmarkt Hunderttausende Euro wert ist. Die Ex-Managerin gestand schließlich, gegen Einfuhrbestimmungen verstoßen zu haben.
10.000 Pfund Lockangebot
Doch sie bekam nichts

De Marco gab zu, dass sie während eines Thailand-Aufenthalts angesprochen worden sei. Ein Unbekannter bot ihr 10.000 Pfund (440.835 Baht) für den Transport an – doch am Ende ging sie leer aus. Durch die Pandemie hatte sie bereits ihren 40.000-Pfund-Job (1,76 Mio. Baht/Jahr) verloren und war in finanzielle Not geraten.
„Ich wurde bedroht!“
Aber das Gericht zeigte kein Mitleid
In ihrer Verhandlung behauptete De Marco, sie sei unter Druck gesetzt worden: Die Hintermänner hätten gedroht, ihren Rückflug zu stornieren, falls sie abspränge. Auch verweigerte sie die Herausgabe ihres Handy-PINs, was die Ermittlungen erschwerte. Ihr Anwalt betonte ihre schlechte psychische und physische Gesundheit sowie die Auswirkungen auf ihre Tochter – doch Richterin Sarah Griffin blieb hart:
„Sie sind mit offenen Augen nach Thailand gefahren und wussten genau, was Sie taten.“
Parallelfall: Britin in Thailand gefoltert?
In einem ähnlichen Fall zeigte die 19-jährige Bella Culley vor einem georgischen Gericht Narben von Verbrennungen – sie behauptet, in Thailand mit einem Bügeleisen gefoltert worden zu sein, um sie zum Drogentransport zu zwingen. Ihr droht sogar lebenslange Haft.
Louisa De Marcos Geschichte ist eine Warnung: Drogenschmuggel lohnt sich nicht – erst recht nicht für eine verzweifelte Ex-Managerin, die am Ende mit leeren Händen dasteht.



