Brite stirbt – Drink wohl mit Drogen versetzt

Ein mutmaßlich „gespickter“ Drink in Bangkok endet tödlich: Der britische Event-Manager Tom Pardhy stirbt, seine Partnerin überlebt schwer verletzt nach Herzstillstand und Intensivbehandlung. Viele Fragen sind offen – was geschah wirklich in jener Nacht?

Brite stirbt – Drink wohl mit Drogen versetzt
Instagram/@tompardhyholidayjello

BANGKOK, THAILAND – In der thailändischen Hauptstadt ist der britische Event-Organisator Tom Pardhy (38) gestorben, während seine Partnerin Naomi Raksha (31) nach einer mutmaßlichen Vergiftung auf der Intensivstation behandelt wurde. Die Familie spricht von „gespickten“ Getränken in Bangkok und sammelt Spenden für Klinik- und Reisekosten.

Was bislang über die Nacht bekannt ist

Nach Angaben der Familie wurde Naomi Raksha auf einem Abend in Bangkok zuerst krank und brauchte plötzlich medizinische Hilfe.

Demnach brachte Tom Pardhy sie in einem Tuk-Tuk ins Krankenhaus, wo sie später intubiert auf der Intensivstation lag.

Intensivstation, Herzstillstand, Koma

Auf einer von Naomis Bruder eingerichteten GoFundMe-Seite heißt es, sie sei wegen einer Vergiftung auf der ICU intubiert worden und habe einen Herzstillstand erlitten.

Naomis Mutter Heather berichtete, Tom habe im Krankenhaus an Naomis Seite ausgeharrt, während sie im Koma gewesen sei.

Tod im Hotelzimmer – und ein Zeitfenster von 24 Stunden

Laut Familie starb Tom Pardhy am 6. März in Bangkok; seine Angehörigen beschrieben den Tod später als „plötzlich, versehentlich und unerwartet“.

Im Spendenaufruf wird geschildert, dass die Familie etwa 24 Stunden nach Naomis Einlieferung erfuhr, Tom sei „nicht ansprechbar“ aufgefunden worden.

Verdacht auf K.-o.-Mix – doch offiziell bleibt vieles unklar

Naomis Mutter Heather behauptet, die Getränke seien mit einer Kombination aus Kokain und Heroin versetzt gewesen.

Eine Bestätigung der Substanzen oder der genauen Umstände durch Behörden wurde in den vorliegenden Aussagen nicht genannt, die Formulierungen bleiben bei „allegedly spiked“ und damit im Bereich des Verdachts.

Außenministerium bestätigt Todesfall und Kontakt zu Behörden

Das britische Foreign Office bestätigte den Todesfall und erklärte, man unterstütze die Familie eines Briten, der in Thailand gestorben sei, und stehe mit den lokalen Behörden in Kontakt.

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Weitere Details zu Ermittlungen, toxikologischen Ergebnissen oder möglichen Tatverdächtigen wurden von offizieller Seite nicht veröffentlicht.

Wer Tom Pardhy war – und warum die Szene trauert

Die Familie würdigte Tom Pardhy als bekannten Kopf der Musik- und Festivalbranche, der über mehr als ein Jahrzehnt im Event-Sektor gearbeitet habe und Bühnen bei zahlreichen Festivals betreut habe.

Er war Mitgründer der Eventfirma We Concur und engagierte sich laut Angehörigen außerdem als Life Coach, Jugendmentor und Yoga-Lehrer.

Abschied im Tempel und Worte von Naomi

Für Donnerstag ist nach Angaben aus dem Umfeld eine Zeremonie für Tom in einem buddhistischen Tempel in Bangkok geplant.

Naomi Raksha schrieb später in sozialen Medien, sie sei am 6. März medizinisch „mehrfach für tot erklärt“ worden, befinde sich inzwischen in einem Rehabilitationszentrum und kehre „allein, ohne Tom“ zurück.

Deine Meinung

Der Fall zeigt, wie schnell ein Abend in einer Metropole kippen kann und wie schwierig es ist, zwischen Gerüchten, Verdacht und belastbaren Fakten zu unterscheiden.

Sollten Medien und Behörden in solchen Fällen schneller und transparenter informieren, oder überwiegt der Schutz der Privatsphäre der Betroffenen – was ist eure Meinung in den Kommentaren?

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Quelle: the-sun.com

Ein Kommentar zu „Brite stirbt – Drink wohl mit Drogen versetzt

  1. Mein Beileid!
    Das „crowdfunding“ für britische Staatsbürger wird zur Norm.
    Glauben die Briten wirklich, sie bräuchten keine Versicherung, wenn sie ihre Insel verlassen?

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