Buriram rüstet für MotoGP

Buriram rüstet für MotoGP
The Nation

BURIRAM – Die Provinz Buriram macht sich bereit für den ganz großen Auftritt. Das neue Passagierterminal des Buriram Airports hat den Probebetrieb aufgenommen. Der Countdown für das MotoGP-Rennen 2026 läuft – und die Infrastruktur soll Tausende internationale Fans bewältigen.

Erste Flüge landen im Testbetrieb

Seit Freitag, dem 6. Februar, rollen die ersten Passagiere durch die neuen Flure. Vier Thai-AirAsia-Flüge auf der Strecke Don Mueang–Buriram–Don Mueang werden für den Test genutzt.

„Diese weiche Eröffnung ist ein entscheidender Schritt“, verkündete Danai Ruengsorn, Generaldirektor der Flughafenbehörde. Alle Systeme – von der Gepäckförderanlage bis zur Sicherheit – werden unter Realbedingungen geprüft. Das Ziel ist klar: Bis zum MotoGP-Auftakt am 27. Februar 2026 muss alles reibungslos funktionieren.

Ein Terminal für Millionen Passagiere

Die Zahlen sind beeindruckend. Das neue Terminal erstreckt sich über 25.500 Quadratmeter. Es kann bis zu 1.000 Passagiere pro Stunde abfertigen. Hochgerechnet sind das bis zu 2,8 Millionen Fluggäste pro Jahr. Damit ist der Airport fit für den nationalen und internationalen Linienverkehr.

Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen: Moderne Security-Checkpointszweisprachige Beschilderung und eine leistungsstarke Klimaanlage sollen für Komfort sorgen.

MotoGP bringt einen Passagier-Tsunami

Der wahre Stresstest kommt pünktlich zum Renn-Wochenende. Vom 18. Februar bis 2. März 2026 werden über 120 Sonderflüge in Buriram erwartet. Mehr als 20.000 Motorsport-Fans aus aller Welt werden dann anreisen. Sie alle müssen innerhalb kürzester Zeit durch den Flughafen geschleust werden.

„Wir trainieren unsere Mitarbeiter intensiv, um diesen Ansturm effizient zu bewältigen“, so ein verantwortlicher Manager.

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Buriram setzt auf Sport als Wirtschaftsmotor

Der Ausbau des Airports ist kein Selbstzweck. Buriram positioniert sich gezielt als Hotspot für Sport-Tourismus. Neben dem MotoGP lockt bereits der erfolgreiche Fußballclub Buriram United regelmäßig Fans in die Provinz. Die neue Luftverkehrsanbindung soll das Wachstum ankurbeln.

„Dies verbindet Sport, Tourismus und Kultur und fördert das Wirtschaftswachstum“, betont die Flughafenbehörde. Die gesamte Region im unteren Nordosten profitiert.

Herausforderungen bleiben groß

Trotz der modernen Infrastruktur warten Herausforderungen. Die Logistik für Tausende Besucher, deren Unterbringung und Transport, muss perfekt organisiert sein. Auch die Sicherheitsvorkehrungen angesichts einer großen internationalen Veranstaltung stehen im Fokus. Die Behörden sind zuversichtlich.

Für Buriram geht ein Traum in Erfüllung. Aus einer Provinz wird eine internationale Sport-Destination – und der neue Airport ist ihr Tor zur Welt.

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Mit Blick auf MotoGP und wachsenden Sporttourismus baut Buriram seine Flughafen-Kapazitäten massiv aus. Mehr Flüge, mehr Besucher, mehr Wirtschaftskraft.
Ist das ein kluger Zukunftsschritt – oder ein teures Projekt mit ungewissem Nutzen nach dem Event?
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Quelle: The Nation

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