Rush-Hour endet mit Tod eines Motorradfahrers
Ein tödlicher Verkehrsunfall hat am Montagmorgen für Chaos und Tragödie an der vielbefahrenen Asok-Sukhumvit-Kreuzung in Bangkok gesorgt. Gegen 7:59 Uhr meldete der Verkehrsdienst JS100 einen schweren Zwischenfall, bei dem ein Motorrad von einem Bus erfasst und überfahren wurde. Der identitätlich noch nicht bekannte Motorradfahrer wurde noch an der Unfallstelle für tot erklärt.
Der Vorfall ereignete sich auf der Asok Montri Road in Fahrtrichtung Asok-Kreuzung, direkt vor einem Bürogebäude an der Sukhumvit 21. Augenzeugen zufolge bewegte sich das Motorrad auf der rechten Spur, als der Bus von der linken Spur aus versuchte, die Spur zu wechseln. Es kam zur tödlichen Kollision, bei der der Motorradfahrer unter den Bus geriet und keine Überlebenschance hatte.
Verkehrschaos in Central Bangkok:
Stau bis zur Rama 9-Kreuzung
Die Folgen des Unfalls waren im gesamten Stadtgebiet spürbar. Der Verkehr staute sich von der Asok-Kreuzung bis zurück zur Rama 9-Kreuzung – eine der verkehrsreichsten Strecken der Hauptstadt während der morgendlichen Rushhour. Verkehrspolizisten und Rettungskräfte waren im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern, die Bergung durchzuführen und den Verkehrsfluss wiederherzustellen.
Ermittlungen laufen:
Busfahrer und Zeugen werden befragt
Die Polizeistation Thong Lor hat die Ermittlungen übernommen. Der Leichnam des Getöteten wurde zur Obduktion in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Behörden kündigten an, sowohl den Busfahrer als auch Augenzeugen zu befragen, um die genaue Unfallursache zu klären. Fragen nach der Schuld und möglichen Verkehrsverstößen stehen im Raum.
Sicherheitsdebatte erneut entfacht
Erneut wurde auf die gefährliche Verkehrssituation in Bangkok aufmerksam gemacht, wo Motorradfahrer besonders gefährdet sind und schwere Unfälle mit Bussen und LKWs leider keine Seltenheit sind. Die Diskussion um bessere Verkehrssicherheit und strengere Kontrollen im dichten Stadtverkehr dürfte durch diesen Vorfall neue Nahrung erhalten.



