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Cannabis-Zukunft ungewiss: Gesetz wird geprüft

Cannabis-Zukunft ungewiss: Gesetz wird geprüft
Photo by Budding . on Unsplash

Thailand überdenkt Cannabis-Gesetze: Branche kämpft ums Überleben!

Das thailändische Gesundheitsministerium steht unter Druck: Cannabis-Aktivisten haben ein Ultimatum gestellt und fordern innerhalb von zwei Wochen die Rücknahme der aktuellen Restriktionen. Die Branche warnt vor dem Kollaps – von einst 10.000 lizenzierten Geschäften könnten nur 100 übrig bleiben!

Aktivisten geben der Regierung zwei Wochen Zeit

Die Gruppe „Writing Thailand’s Cannabis Future“ um die Aktivisten Prasitchai Nunuan und Chokwan Chopaka hat dem Gesundheitsministerium die Uhr gestellt. Bei einem Treffen mit Vize-Staatssekretär Dr. Sakda Alapach forderten sie umgehende Maßnahmen: Die aktuellen Verordnungen müssen binnen zwei Wochen zurückgenommen werden – andernfalls werde man sich direkt an Premierminister Anutin Charnvirakul wenden.

Die Aktivisten kritisierten scharf die Regulierungen von Ex-Minister Somsak Thepsutin, die ihrer Ansicht nach die gesamte Branche lähmen. „Die aktuellen Regeln ersticken den Markt“, so Prasitchai. Man unterstütze zwar Maßnahmen gegen Missbrauch, doch faire Chancen für alle Unternehmen seien essentiell.

Rückkehr zu den liberalen Regeln von 2022 gefordert

Konkret fordern die Aktivisten:
Abschaffung der Einstufung von Cannabis als kontrollierte Pflanze
Rückkehr zu den Regelungen von 2022, die Verkäufe ohne Rezept erlaubten
Entlastung von Labortest-Pflichten für zertifizierte Anbauer
Schnellere Behandlung des seit langem verspäteten Cannabis-Gesetzes

Besonders umstritten ist ein Entwurf, der Cannabis-Verkäufe auf medizinische Kliniken beschränken würde. Dies könnte die Zahl der lizenzierten Geschäfte von aktuell 10.000 auf nur 100 reduzieren – ein Todesstoß für tausende Unternehmen.

Ministerium zeigt sich gesprächsbereit

Dr. Sakda Alapach bestätigte, dass das Ministerium die Sorgen ernst nehme. Die Abteilung für traditionelle thailändische Medizin wurde mit einer Überprüfung der aktuellen Regelungen beauftragt. Die Ergebnisse sollen dem Gesundheitsminister Pattana Promphat nach Abschluss der Prüfung vorgelegt werden.

Die Aktivisten betonten, dass das Cannabis-Gesetz parlamentarisch bereit sei und nur noch zur Diskussion anstehe. Die jahrelange Verzögerung habe bereits zu erheblichen Unsicherheiten in der Branche geführt.

Was auf dem Spiel steht

Die thailändische Cannabis-Branche steht am Scheideweg: Sollte die Regierung die Forderungen nicht umsetzen, droht:
Massive Geschäftsschließungen
Verlust tausender Arbeitsplätze
Rückschlag für die liberale Drogenpolitik

Doch auch die Gegner melden sich zu Wort: Sie fürchten eine Zunahme des Drogenkonsums unter Jugendlichen, sollte Cannabis wieder liberalisiert werden.

Countdown läuft

Die nächsten zwei Wochen werden entscheidend sein für Thailands Cannabis-Zukunft. Wird die Regierung nachgeben? Oder wird Prasitchai sein Ultimatum wahr machen und den Premierminister einschalten?

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Quelle: Bangkok Post

5 Kommentare zu „Cannabis-Zukunft ungewiss: Gesetz wird geprüft

  1. TIT!! Man kann sich hier nie sicher sein ob man gerade in Zick oder doch schon wieder in Zack ist. Eigentlich würde es sich bei dieser Gelegenheit doch anbieten die Drogenpolitik insgesamt, incl. der Alkoholgesetze mal kräftig durchzulüften. Aber nachdem es modern ist alles und jedes wie im Kindergarten mit do’s und don’ts zu verkomplizieren bleibt das mit ziemlicher Sicherheit reines Wunschdenken.

  2. Cannabis kann heilen wird aber verpönt und bekämpft, während man Alkohol der Tötet gut heißt, Doppelmoral stinkt

  3. obwohl Ich gerne alc. trinke,..bin ich mir sicher,..dass es besser ist nur 1,5 , pro mille einzunehmen,..wer Canabis rauchen will, der wird das auch weiterhin machen,..ohne Streit,..da es beruhigt, schlaefrig und faul macht,..nicht geeignet fuer Jugendliche,..oder nur 1 mal zu testen,..Yaba, 55 TB,..ist das schlimmste,..chemie ,..usw…sollte mann aber wissen,..

  4. Seit August bin ich registrierter Patient mit einem Krankheitsbild, für das eine Cannabis-Therapie geeignet ist. Dadurch ist der Einkauf im Shop meines Vertrauens legal und ohne Probleme. Wie das für Touristen geht und für Expats, die sich nicht registrieren lassen wollen, weiß ich nicht.

Kommentare sind geschlossen.