Chaos am Don Mueang Airport: Passagier macht Bombenwitz

✈️💣🚨 Chaos am Don Mueang Airport: Ein Passagier macht beim Verstauen seines Handgepäcks einen „Bomben-Scherz“ – und löst Panik aus. 186 Fluggäste sitzen fest, die Maschine verzögert sich um 40 Minuten. Jetzt drohen bis zu 5 Jahre Haft.

Chaos am Don Mueang Airport: Passagier macht Bombenwitz
Matichon
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Bomben-Alarm auf Inlandsflug: 
Passagier scherzt  – mit fatalen Folgen 

Don Mueang, Bangkok – Ein falscher Witz verzögerte einen Inlandsflug von Bangkok nach Hat Yai: Ein 47-jähriger Passagier aus Pattani sorgte mit einer unbedachten Bemerkung über eine Bombe in seinem Handgepäck für Massenpanik und eine 40-minütige Verspätung – jetzt muss er sich vor Gericht verantworten.

Der fatale Scherz

Alles begann am Abend des 22. August an Bord von Thai Lion Air Flug SL 716. Die Boeing 737 mit 186 Passagieren an Bord bereitete sich gerade auf den Start vor, als eine Flugbegleiterin den Mann auf Sitz 17B (Notausgangsreihe) aufforderte, seine schwarze Tasche in der Overhead-Box zu verstauen.

Doch statt zu gehorchen, murmelte Surasak aus Pattani in seinem Dialekt: „Tako“ (ängstlich) und fügte hinzu: „Angst, dass da eine Bombe ist.“ Die Flugbegleiterin alarmierte sofort die Crew, die das Schlimmste befürchtete.

Großeinsatz am Flughafen

Sofort rückte die Sicherheitstruppe des Don Mueang Airports aus. Surasak wurde vom Flugzeug entfernt, seine Tasche durchsucht – doch es fand sich keine Bombe, keine Waffe, nichts Bedrohliches. Der Passagier gestand später der Polizei: „Ich wollte die Flugbegleiterin nur ein bisschen necken.“

Doch der Scherz hatte ernste Konsequenzen: Der Flug verspätete sich um 40 Minuten, die Airline erlitt finanzielle Verluste und zeigte den Mann an.

Juristische Konsequenzen

Polizeioberst Phuwadol Unphothi, Chef der Don Mueang Polizeistation, bestätigte: „Der Beschuldigte wurde nach dem Luftverkehrsgesetz von 2015 angeklagt. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.“ Das Gesetz bestraft das vorsätzliche Verbreiten falscher Informationen, die Panik unter Passagieren oder Flughafenpersonal auslösen können. Surasak wurde gegen Kaution freigelassen, da die Behörden keine Fluchtgefahr sehen.

Thai Lion Air bestätigte, dass man keine Toleranz für solche Vorkommnisse zeige: „Die Sicherheit unserer Passagiere und Crews hat oberste Priorität.“

Ein teurer Spaß

Für Surasak könnte der Scherz lebensverändernd werden. Neben der möglichen Haftstrafe muss er mit einer Zivilklage der Airline auf Schadensersatz rechnen. Die Kosten für die Verspätung, zusätzliche Treibstoffkosten und Sicherheitseinsätze können schnell Millionen Baht erreichen.

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