Chiang Rai ertrinkt! Jetzt greift die Regierungschefin ein

Chiang Rai kämpft gegen verheerende Überschwemmungen nach starken Regenfällen. Dörfer sind abgeschnitten, ein Krankenhaus überflutet, und zahlreiche Familien in Not.

wb-kb-20250628-184418
Google Werbung

Chiang Rai in Fluten: 
Dörfer abgeschnitten, Krankenhaus überflutet 

Seit Tagen schwerer Regen in den Bergen – jetzt kämpft Chiang Rai gegen eine Flut-Katastrophe. Die Bezirke Phaya Mengrai, Wiang Chiang Rung, Thoeng, Chiang Saen und Chiang Khong stehen unter Wasser. Ganze Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, Straßen unpassierbar, ein Krankenhaus überflutet.

Dramatische Szenen: Brücke weggespült, 200 Haushalte eingeschlossen

Am schlimmsten trifft es Ban Yao Mae Tam im Bezirk Phaya Mengrai. „Die einzige Brücke zum Dorf wurde von den Fluten weggerissen – jetzt sind rund 200 Familien gefangen“, berichtet die Mirror Foundation. In Sob Pao stehen mehr als 3.000 Haushalte unter Wasser, die Bewohner können nicht fliehen.

Krankenhaus läuft voll 
Bauern fürchten um ihre Ernte

In Wiang Chiang Rung drang das Wasser sogar in das Krankenhaus ein. Im benachbarten Wiang Chai sind Felder überschwemmt, die Straßen nach Phaya Mengrai unbefahrbar. „Die Lage ist ernst, aber wir sind besser vorbereitet als bei der Flut in Mae Sai letztes Jahr“, sagt ein Helfer. Diesmal setzen sie Drohnen ein, um die Schäden aus der Luft zu erfassen.

Hoffnungsschimmer? 
Flut soll bald in Mekong abfließen

Falls kein neuer Starkregen folgt, könnte sich die Lage langsam entspannen – das Wasser fließt in den Mekong ab. Doch bis dahin bleibt die Not groß. Heute war Ministerpräsidentin Paetongtarn Shinawatra persönlich im Katastrophengebiet, um Hilfsgüter zu verteilen.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.