BANGKOK, THAILAND – Die traditionellen Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr in der berühmten Yaowarat Road sind kurzfristig abgesagt worden, aus Rücksicht auf die anhaltende Trauerperiode für Ihre Majestät Königinmutter Sirikit. Trotz des offiziellen Veranstaltungsstopps rechnet der zuständige Bezirk weiterhin mit vielen Besucherinnen und Besuchern in Bangkoks Chinatown.
Entscheidung des Bezirksamts
Das Bezirksamt Samphanthawong, das für das Chinatown-Viertel rund um die Yaowarat Road zuständig ist, hat am 2. Februar offiziell bekanntgegeben, dass die diesjährigen Neujahrsfeiern nicht stattfinden werden.
Betroffen sind die zuvor für den 17. und 18. Februar geplanten Veranstaltungen, die nun komplett aus dem Programm genommen wurden.
Begründung und Trauerperiode
Nach Angaben der zuständigen Bezirksbeamten fiel die Entscheidung im Lichte der weiterhin andauernden landesweiten Trauer um Ihre Majestät Königinmutter Sirikit.
Die Behörden betonten, dass die Absage aus Respekt vor der monarchischen Institution erfolgt sei, da das ganze Land die Trauerperiode einhalte.
Charakter des Neujahrsfests
Üblicherweise ist das chinesische Neujahr in der Yaowarat Road von ausgelassenen Festen, Bühnenprogrammen und einer besonders fröhlichen Stimmung geprägt.
Die Beamten erklärten, eine derart groß angelegte, fröhliche Feier passe nicht zu der derzeit im ganzen Land vorherrschenden gedämpften und ernsten Atmosphäre.
Auswirkungen auf Besucher und Geschäfte
Obwohl die offizielle Veranstaltung entfällt, rechnen die Behörden weiter mit hohen Besucherzahlen in der Chinatown-Hauptstraße.
Straßenverkäufer und lokale Geschäfte sollen nach derzeitigem Stand wie gewohnt öffnen, sodass Touristinnen, Touristen und Einheimische weiterhin die thai-chinesische Küche und die besondere Stimmung des Viertels erleben können.
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