PATTAYA, THAILAND – Die Polizei nahm einen Deutschen in seiner Wohnung fest. Er soll viel Geld gewaschen haben. Deutschland suchte ihn bereits mit einem Haftbefehl. Beamte fanden ihn in einem Versteck in der Stadt. Er lebt schon seit vielen Jahren ohne gültiges Visum in Thailand.
Hilfe für deutsche Beamte
Die Behörden aus Deutschland baten die Ermittler in Thailand um Hilfe. Es ging um eine Zusammenarbeit bei Verbrechen über Grenzen hinweg. Ein 42-jähriger Mann stand ganz oben auf der Liste. Sein Name ist S. Schmitz. Er stammt aus Deutschland und hielt sich in Pattaya versteckt.
Die Polizei in Chonburi leitete den Einsatz am Vormittag ein. Polizisten bekamen den Hinweis am 11. Februar gegen halb elf Uhr. Sie suchten den Verdächtigen wegen illegaler Geschäfte mit Geld. Deutsche Beamte lieferten dafür die nötigen Details an ihre Kollegen vor Ort.
Handel mit Handys und Technik
Dem Mann werfen die Behörden Geldwäsche vor. Er soll mit Mobiltelefonen und anderen Geräten gehandelt haben. Dabei ging es wohl um krumme Dinger im Internet. Die Fahnder schauten sich seine Konten und digitalen Belege genau an. Alle Spuren führten schließlich nach Pattaya.
Bei den Taten geht es um elektronische Ausrüstung und finanzielle Daten. Schmitz nutzte das Internet für seine Geschäfte. Die Beweise kamen aus Ermittlungen in seiner Heimat. In Thailand wollte er wohl ein neues Leben beginnen und einfach unter dem Radar der Behörden bleiben.
Zugriff in der Wohnung
Die Fahnder fanden heraus, wo Schmitz genau wohnte. Sie beobachteten das Haus eine Weile. Am 10. Februar stellte ein Gericht in Pattaya den Suchbefehl aus. Einen Tag später schlugen die Beamten zu. Sie umstellten das Gebäude und gingen entschlossen in die Räume des Deutschen.
Der Einsatz verlief ohne große Probleme für die Polizei. Sie trafen den Verdächtigen direkt in seinem Zimmer an. Schmitz konnte nicht mehr fliehen oder sich weiter verstecken. Die Beamten nahmen ihn sofort fest und brachten ihn aus dem Haus direkt zum bereitstehenden Einsatzwagen.
Technik unter der Lupe
Die Polizisten schauten sich in der Wohnung gut um. Sie suchten nach Beweisen für die Taten in Deutschland. Dabei nahmen sie einen Computer-Turm mit. Auch drei Handys lagen in der Wohnung herum. Die Beamten packten die Geräte sicher ein und schrieben alles für das Protokoll auf.
Neben der Technik fanden die Ermittler zwei Kreditkarten. Diese Karten könnten wichtig für die Prüfung der Geldflüsse sein. Die Polizei übergab die Sachen an die Experten für Internetkriminalität. Jedes Teil wird nun auf Daten und Kontenbewegungen ganz genau untersucht.
Fast sieben Jahre ohne Visum
Bei der Prüfung der Papiere kam die nächste Überraschung. Der Deutsche hielt sich schon viel zu lange im Land auf. Er blieb genau 2591 Tage länger als erlaubt. Das sind über sieben Jahre ohne eine gültige Erlaubnis. Sein Visum war schon vor langer Zeit offiziell abgelaufen.
Schmitz verstieß damit gegen die Gesetze der Einwanderungsbehörde. Er versteckte sich vor den Kontrollen der Polizei. Jetzt muss er sich für diesen Aufenthalt verantworten. Die Beamten brachten ihn zur Wache in der Stadt. Dort wartet er nun auf die Entscheidung über sein Schicksal.
Rückkehr nach Deutschland
Die thailändische Polizei spricht nun mit den deutschen Stellen. Sie planen die nächsten Schritte für den Gefangenen. Zuerst geht es um die Strafe für den illegalen Aufenthalt. Danach steht die Auslieferung an. In Deutschland wartet bereits ein Prozess auf den Mann.
Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern funktioniert gut. Beamte tauschen ständig neue Informationen aus. Schmitz bleibt solange in Haft, bis die Bürokratie erledigt ist. Danach fliegt er zurück in seine Heimat. Dort muss er die Fragen der Staatsanwaltschaft endlich beantworten.
Ihre Meinung zur Sicherheit
Viele Leute suchen in Thailand das Glück und vergessen dabei die Regeln. Schmitz lebte sieben Jahre lang unbemerkt mitten unter uns. Glauben Sie, dass die Kontrollen für Urlauber und Expats strenger werden müssen? Schreiben Sie uns, ob Sie solche Verstecke für möglich gehalten hätten.



Vielleicht sollten so manche nochmal darüber nachdenken wenn sie immer wieder über die „Qualitätstouristen“ aus anderen Teilen der Welt rumlästern. Nur mal so eine Idee…
egal wo, wer kriminell ist, muss für seine Straftaten haften. Ich denke, die thailändische Polizei hat gute Arbeit geleistet. Hat zwar etwas länger gedauert, aber jetzt wird der hoffentlich seine gerechte Strafe bekommen.
Ich wünsche dem Herren erst mal einen längeren Aufenthalt im thailändischen Gefängnis!