SRI RACHA, THAILAND – In der Innenstadt von Sri Racha ist ein ehemaliger Motorradladen, der seit Jahren nur noch als Lager diente, systematisch ausgeräumt worden, der Schaden liegt bei über 200.000 Baht. Die Täter nutzten die fehlende Sicherung des Gebäudes und schlugen nach Angaben von Anwohnern offenbar mehrfach zu, teils offen am Tag mit Lastwagen und Kleintransportern.
Der Fund im ehemaligen Motorradladen
Am 11. Februar 2026 entdeckte Sathian Sathianboon Thawi, 55 Jahre alt und Vertreter der früheren Geschäftsführung von Surat Yan Yon, bei einer Routinekontrolle gegen 9.00 Uhr morgens ein völlig verwüstetes Lager in dem seit mehr als vier Jahren geschlossenen Geschäft in der Innenstadt von Sri Racha.
Auf dem Boden lagen verstreute Teile, leere Kartons und ausgeräumte Regale, während sämtliche gelagerten Motorrad-Ersatzteile sowohl im Erdgeschoss als auch im Lager im Obergeschoss fehlten.
Umfangreiche Beute und fehlende Sicherung
Nach Angaben von Sathian wurden neue Motorradteile, Werkzeug des Werkstattbetriebs, ein Motorrad-Hubständer, Büroausstattung sowie mehrere Klimaanlagen aus dem Gebäude entwendet.
Das frühere Geschäft war nur noch als Ersatzteillager mit einigen verbliebenen Büroeinrichtungen genutzt worden, wobei weder Stromversorgung noch CCTV-Kameras aktiv waren und somit jegliche elektronische Sicherung fehlte.
Anzeige und erste Ermittlungen der Polizei
Sathian erstattete am Nachmittag desselben Tages gegen 17.00 Uhr Anzeige auf der Wache der Polizei Sri Racha bei Pol. Lt. Col. Chatphon Phaen Phon, der den Fall als ermittelnder Beamter übernahm und den Schaden auf mehr als 200.000 Baht protokollierte.
Der Vertreter der früheren Geschäftsführung forderte die Beamten auf, rasch zu handeln und betonte, die Täter hätten mit ihren Taten am helllichten Tag „ohne jede Furcht vor Entdeckung durch den Eigentümer“ agiert.
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Mehrfache Taten und auffällige Transporte
Anwohner berichteten der Polizei, dass es sich nicht um einen einmaligen Einbruch handelte, sondern dass die Diebe bereits mehrfach mit Motorrädern und Saleng-Karren Waren aus dem Gebäude abtransportiert hätten.
Am 3. Februar 2026 beobachteten Zeugen eine Gruppe, die mit einem Pickup und einem Saleng auf der Sukhumvit Road direkt vor dem früheren Geschäft hielt, um offen bei Tageslicht Gegenstände einzuladen und anschließend zu flüchten.
Vorgehensweise und Fehleinschätzung der Nachbarn
Nach bisherigem Kenntnisstand der Ermittler schnitten die Täter nachts das Vorhängeschloss auf, sammelten die Beute im Inneren und kehrten am Morgen mit Fahrzeugen zurück, um die vorbereiteten Gegenstände einzuladen.
Da der Laden seit Jahren geschlossen war und keinerlei Geschäftsbetrieb erkennbar war, gingen viele Anwohner davon aus, dass es sich um vom Eigentümer beauftragte Personen handelte und schenkten den auffälligen Aktivitäten kaum Beachtung.
Ermittlungsansatz der Polizei
Die Polizei geht davon aus, dass die Täter genau über den inaktiven Zustand des Geschäfts, die fehlende Stromversorgung und das völlige Fehlen von Sicherheitstechnik informiert waren und ihr Vorgehen entsprechend geplant haben.
Die Ermittler werten derzeit Videoaufnahmen umliegender Überwachungskameras für die relevanten Tage und Uhrzeiten aus, um die beteiligte Gruppe zu identifizieren und festzunehmen.
🚨 Diebstahl am helllichten Tag – werden Täter immer dreister?
Mehrfach schlagen Diebe zu, laden Beute offen ein und verschwinden unbehelligt. Ohne Strom und Kameras war das Lager offenbar ein leichtes Ziel.
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