Drogen-Laster stürzt in Kanal – Mega-Fund

Drogen-Laster stürzt in Kanal – Mega-Fund
KhaoSod

LOPBURI – Was mit einer Observation begann, endete in einem spektakulären Polizei-Coup: Ein verdächtiger Lkw kippte bei einer Verfolgungsjagd in einen Kanal. In seinem Laderaum fanden Ermittler nicht nur Ingwer, sondern einen der größten Drogenfunde des Jahres.

Verfolgungsjagd endet im Straßengraben

Am späten Nachmittag des 22. Januar 2026 eskaliert die Lage auf einer Landstraße in Lopburi. Ein sechsrädriger Lkw, der bereits seit seiner Abfahrt in Chiang Mai unter Observation einer Spezialeinheit stand, bemerkt die Verfolger.

Der Fahrer gibt Gas, um zu fliehen. Kurz vor der Grenze zum Nachbarbezirk verliert er die Kontrolle. Der Lastwagen schießt von der Straße ab und kippt in einen flachen Bewässerungskanal.

Der Fahrer, der 42-jährige Somjit, wird leicht verletzt geborgen. Doch der wahre Schock kommt, als die Ermittler die Ladung untersuchen.

Unter Ingwer versteckt: Ein Rauschgift-Berg

Zwischen Säcken mit frischem Ingwer kommen sieben unverdächtige Säcke zum Vorschein. Ihr Inhalt: 4,8 Millionen Tabletten des Aufputschmittels Methamphetamine, auch bekannt als Yaba.

Der Straßenwert der konfiszierten Pillen wird auf etwa 150 Millionen Baht (rund 3,75 Millionen Euro) geschätzt. Ein Fund, der selbst erfahrene Beamte staunen lässt.

Hohe Offiziere, darunter der Provinzpolizeichef, eilen an den Tatort, um sich persönlich ein Bild von dem außergewöhnlichen Fund zu machen.

Fahrer erzählt unglaubwürdige Geschichte

In seiner ersten Vernehmung gibt der festgenommene Fahrer an, er habe nur Ingwer transportiert. Auftraggeber sei ein Mann namens „Joe“ gewesen.

„Es war mein erster Job dieser Art“, behauptet Somjit. Die Ermittler schenken dieser Aussage jedoch keinen Glauben. Die präzise Überwachung der Fahrt von Norden nach Bangkok deutet auf einen professionellen Drogenkurier hin.

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Der Mann wurde wegen des Besitzes einer Betäubungsmittels der Kategorie 1 angeklagt und wird nun intensiv zu den Hintermännern befragt.

Schlag gegen ein professionelles Netzwerk

Dieser Fund ist kein Zufallstreffer. Die Observation durch die Metropolitan Police Suppression Division zeigt, dass die Polizei gezielt gegen die Lieferwege großer Syndikate vorgeht.

Die Route von Chiang Mai im Goldenen Dreieck nach Bangkok ist eine klassische Drogenautobahn. Der Fang eines vollbeladenen Lastwagens auf dieser Strecke ist ein bedeutender Schlag gegen das Netzwerk.

Die Ermittlungen zielen nun darauf ab, die gesamte Kette vom Hersteller bis zu den Großverteilern in der Hauptstadt zu zerschlagen.

Sieg mit Signalwirkung

Die erfolgreiche Aktion demonstriert die gestiegene Schlagkraft der thailändischen Drogenfahnder. Die Zusammenarbeit zwischen lokalen Kräften und spezialisierten Metropolitan-Einheiten trägt Früchte.

Für den Drogenhandel bedeutet der Verlust einer derart großen Lieferung einen herben finanziellen und logistischen Rückschlag.

Für die Bevölkerung ist es ein klares Zeichen, dass die Behörden den Kampf gegen die Flut synthetischer Drogen mit aller Entschlossenheit führen.

🗣 Wenn Zufall ein Kartell stoppt

Ohne den Crash wäre dieser Transport vielleicht unbemerkt in Bangkok angekommen. Wie viele solcher Lieferungen kommen durch, ohne dass jemand etwas merkt?
Braucht es mehr Hightech-Überwachung – oder härtere Strafen, um diese Netzwerke zu zerschlagen?
Schreib, was du denkst. Hinter jeder dieser Zahlen steckt eine Realität, die Thailand täglich trifft.

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Quelle: KhaoSod

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