UDON THANI â Was fĂźr ein Jahresstart! Ein norwegischer Tourist feierte Silvester in Thailand wohl zu heftig â und landete vĂśllig unbekleidet in einer Seitengasse. Die Polizei nahm den 28-Jährigen fest, nachdem er in aller Ăffentlichkeit LiegestĂźtze gemacht haben soll. Eine 13-jährige Zeugin war zutiefst erschrocken.
Polizei-Einsatz gegen unbekleideten FrĂźhsportler
Am frĂźhen Neujahrsmorgen gegen 9:40 Uhr trauten Anwohner in der Soi Phothong in Udon Thani ihren Augen nicht. Ein vĂśllig betrunkener Mann lief ohne Kleidung durch die StraĂen. Die alarmierte Polizei traf auf den 28-jährigen Norweger, der verwirrt und orientierungslos wirkte.
Zeugen berichteten, der Mann habe sich vĂśllig unbeeindruckt von Passanten gezeigt â und sogar Ăśffentlich LiegestĂźtze gemacht. Seine Kleidung und Schuhe fand die Polizei später im nahegelegenen Kanal. In der Hose steckten noch 3.500 Baht (etwa 90 Euro), die ihm zurĂźckgegeben wurden.
13-Jährige Zeugin war âverängstigtâ
Die dramatischste Zeugenaussage lieferte ein 13-jähriges Mädchen. Sie war auf dem Heimweg von einer Neujahrs-Almosenzeremonie, als sie dem Fremden begegnete. âEs hat mir Angst gemachtâ, sagte das Mädchen den Beamten.
Zuvor hatte sie den Norweger schon dabei beobachtet, wie er erfolglos versuchte, eine Restaurant-Toilette aufzubrechen. Sie kannte den Mann vom Sehen, da er seit etwa einer Woche in der Gegend unterwegs war.
Der Hausverwalter der Apartmentanlage, der 70-jährige Prasit, bestätigte: Der Mann wohnte seit einem Monat dort â werde aber nun aufgefordert, auszuziehen.
âIch kann mich an nichts erinnernâ
Bei der polizeilichen Vernehmung gestand der Norweger namens Christian einen heftigen Silvesterabend. Er war mit Freunden in einem Restaurant im Stadtteil Samphanthamit gewesen, die ihn jedoch frĂźh allein lieĂen.
âGegen zwei Uhr morgens war ich so betrunken, dass ich mich an nichts mehr erinnern kannâ, gab er zu Protokoll. Wie er seine Kleidung auszog und durch die Gasse lief, sei ihm vĂśllig entfallen. Die Polizei fand auĂerdem heraus, dass er zuvor bereits in einem Einkaufszentrum fĂźr Unruhe gesorgt hatte.
Anklage und juristische Konsequenzen drohen
Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam und brachten ihn zur Udon Thani City Polizeistation. Dort wurde er wegen âBegehung einer unzĂźchtigen Handlungâ angeklagt. Die Ermittler kĂźndigten an, das ordentliche Strafverfahren nach thailändischem Recht einzuleiten.
Solche Vergehen werden in Thailand nicht auf die leichte Schulter genommen. Dem Touristen drohen eine Geldstrafe oder schlimmstenfalls sogar eine Gefängnisstrafe. Der Fall ist ein weiteres Beispiel fßr das harte Durchgreifen der BehÜrden bei Fehlverhalten von Ausländern, das die Üffentliche Ordnung stÜrt.
Land des Lächelns zeigt strenge Seite
Wenige Stunden, nachdem landesweit Tausende Thailänder friedlich in Tempeln fßr ein gutes Neujahr beteten, zeigt dieser Vorfall die andere Seite. Thailand ist fßr seine Gastfreundschaft bekannt, erwartet aber auch Respekt vor lokalen Gesetzen und Sitten.
Die sofortige Anzeige durch Anwohner und die schnelle Festnahme zeigen eine niedrige Toleranzgrenze fĂźr solches Verhalten. FĂźr den Norweger endete die Silvesterparty im Polizeirevier â ein äuĂerst peinlicher und teurer Start ins Jahr 2026.
đŁ Wann wird SpaĂ zur GrenzĂźberschreitung?
Feiern gehĂśrt dazu. Alkohol auch.
Aber wo endet persĂśnliche Freiheit â und wo beginnt Angst fĂźr andere, besonders fĂźr Kinder?
Sollten Touristen bei solchen Vorfällen härter bestraft werden, um klare Grenzen zu setzen?
Oder reicht das bestehende Recht vĂśllig aus?




der hat FKK urlaub gemacht