PAK CHONG – In der Morgendämmerung kam es zu einem schockierenden Unfall an der Grenze des Khao Yai Nationalparks. Ein Pickup kollidierte mit einem wilden Elefanten. Der Fahrer wurde schwer verletzt, das Tier flüchtete in den Wald.
Schrecklicher Unfall in der Morgendämmerung
Gegen 5 Uhr morgens am 4. Januar 2026 war es auf einer Landstraße im Heo Pla Kang Gebiet passiert. Die Strecke führt direkt entlang der Grenze des berühmten Khao Yai Nationalparks.
Der 63-jährige Suriya Lertrittha fuhr in seinem Kastenwagen von der Thanarat-Kreuzung Richtung Klang Dong. In der dunklen Morgenstunde konnte er das riesige Tier vermutlich erst zu spät erkennen.
Mit voller Wucht prallte sein Pickup gegen den Elefanten. Die Front des Fahrzeugs war total deformiert, Teile lagen über die gesamte Fahrbahn verstreut.
Schwerverletzter Fahrer in Fahrzeug eingeklemmt
Als Polizeileutnant Oberst Saharut Suphannahphasat und Rettungskräfte eintrafen, bot sich ein dramatisches Bild. Der Fahrer war in seinem Wagen eingeklemmt.
Er erlitt schwere Kopfverletzungen. Die Freiwilligen der Rettungsdienste mussten ihn mit Werkzeug aus dem Fahrzeug befreien.
Anschließend brachten sie ihn sofort in das Bangkok Hospital–Khao Yai. Sein Zustand wurde als lebensgefährlich eingestuft.
Elefant in den Wald geflüchtet
Der Elefant, der den Aufprall wohl weitgehend unverletzt überstand, flüchtete unmittelbar nach dem Crash zurück in den sicheren Wald des Nationalparks.
Parkwächter und Beamte starteten umgehend eine Suchaktion, konnten das Tier aber zunächst nicht ausfindig machen.
„Wir müssen herausfinden, ob das Tier verletzt ist. Eine Suche ist im Gange“, sagte Parkchef Chaiya Huaihongthong.
Gefährliches Streckenstück mit Vorgeschichte
Die Unfallstelle ist leider kein Einzelfall. Die Straße entlang des Parkgebiets ist bekannt für gefährliche Begegnungen zwischen Wildtieren und Fahrzeugen.
Vor einigen Jahren kam an einer ähnlichen Stelle bereits ein Autofahrer ums Leben, als er mit einem Elefanten kollidierte.
Lokale Anwohner gaben an, dass der Elefant vermutlich auf dem Rückweg von einer nächtlichen Futtertour in den Park war und die Straße überquerte.
Warnung für alle Park-Besucher
Der Unfall ist eine traurige Mahnung für alle, die in der Nähe von Wildschutzgebieten unterwegs sind. Besonders in der Dämmerung und nachts ist die Gefahr von Wildwechseln extrem hoch.
Autofahrer sollten in diesen Gebieten stets langsam und vorausschauend fahren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind dort nicht ohne Grund besonders niedrig.
Elefanten können aus der Dunkelheit plötzlich und ohne Vorwarnung auf die Fahrbahn treten. Ein Aufprall endet für Mensch und Tier fast immer tragisch.
Suche nach dem verletzten Tier geht weiter
Während der Fahrer im Krankenhaus um sein Leben kämpft, konzentrieren sich die Bemühungen der Behörden auch auf das Elefanten. Ein verletztes, verängstigtes Wildtier kann eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen.
Die Parkranger setzen ihre Suche fort. Der beschädigte Pickup wurde zur genauen Untersuchung zur Polizeistation Moo Si gebracht.
Dieser schreckliche Vorfall unterstreicht den ständigen Konflikt zwischen Mensch und Wildnis an den Grenzen von Thailands Nationalparks.
🗣 Wer trägt die Verantwortung, wenn Natur auf Straße trifft?
Diese Straßen gehören dem Verkehr – und doch auch der Wildnis.
Warnschilder, langsames Fahren, bessere Beleuchtung: Reicht das aus, um Mensch und Tier zu schützen?
Oder nimmt man solche Unfälle stillschweigend in Kauf, solange sie nicht tödlich enden?
Was müsste sich ändern, damit solche Dramen nicht zur Routine werden?




Die Geschwindigkeitsbegrenzung beachten ist fuer viele Fahrer voellig ueberbewertet.