PHUKET – Nach dem Schockmoment am Himmel über Phuket gibt es die erlösende Entwarnung. Alle 160 Passagiere des Etihad-Flugs EY416 sind nach heftigen Turbulenzen unverletzt. Der vorbildliche Notfallplan des Airports ging auf.
Der Notruf, der den Airport in Alarm versetzte
Um 11:00 Uhr morgens ging der besorgniserregende Anruf bei der medizinischen Abteilung des Phuket International Airport ein. Etihad Airways meldete, dass Flug 416 aus Abu Dhabi in Luftturbulenzen geraten sei.
Die Airline konnte keine genaue Anzahl möglicher Verletzter nennen. Diese Ungewissheit löste sofort den vollen Notfallplan des Flughafens aus. Jede Minute zählte.
So lief der perfekte Großeinsatz ab
Innerhalb kürzester Zeit koordinierte der Airport mit dem Narenthorn Rettungszentrum und weiteren Partnern. Der spezielle Parkposition 15 wurde für die mögliche Evakuierung vorbereitet.
Feuerwehr, Rettungskräfte und Bodenpersonal standen in höchster Bereitschaft. Fünf Krankenhäuser, darunter das Vajira Phuket Hospital und Bangkok Phuket Hospital, wurden in Alarmbereitschaft versetzt.
„Wir waren auf das Schlimmste vorbereitet“, so ein Flughafensprecher. Diese präzise Vorbereitung sollte sich als entscheidend erweisen.
Erlösende Landung um 11:50 Uhr
Pünktlich um 11:50 Uhr setzte der Airbus auf der Landebahn auf. Die Rettungskräfte stürmten sofort vor – und fanden keine verletzten Passagiere vor.
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Sofort wurde Entwarnung gegeben. Alle 160 Reisenden konnten das Flugzeug selbstständig und sicher verlassen. Sie wurden mit Bussen zum Terminal gebracht.
Die Einwanderungsbehörde bestätigte den positiven Ausgang. Der Flughafenbetrieb wurde zu keiner Zeit beeinträchtigt.
Warum die ersten Meldungen falsch lagen
Vor der offiziellen Entwarnung des Airports kursierten im Netz bereits Meldungen über mehrere Verletzte. Diese basierten auf einem Post der PR-Facebookseite der Provinzverwaltung.
Dieser zeigte Bilder der vorbereiteten Rettungskräfte. Schnell wurde daraus die fehlerhafte Schlussfolgerung gezogen, es habe tatsächlich Opfer gegeben.
Der Airport klärte nun auf: Die Vorbereitungen waren vorsorglich. Die schnelle Kommunikation der Behörden verhinderte jedoch eine längere Verunsicherung.
Lehrstück in Krisenmanagement
Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig ein funktionierendes Notfallmanagement ist. Die klare Kommunikation zwischen Airline, Flughafen und Rettungsdiensten funktionierte reibungslos.
Die vorbildliche Koordination aller Beteiligten sorgte dafür, dass im Ernstfall sofort Hilfe da gewesen wäre. Das ist beruhigend für alle künftigen Passagiere.
Die Etihad Airways wird den Vorfall nun intern untersuchen. Für die Passagiere bleibt eine erschütternde Erinnerung – und das Glück, unversehrt geblieben zu sein.
Lektion für alle Flugreisenden
Turbulenzen sind unberechenbar. Dieser Fall unterstreicht erneut: Anschnallen, wenn man sitzt! Die Passagiere von Flug EY416 hatten offenbar Glück.
Der Flughafen Phuket hat seine Handlungsfähigkeit in einer Krise unter Beweis gestellt. Das Vertrauen in die Sicherheit an Thailands Touristen-Airports bleibt ungebrochen.
Ein Schrecken ohne Folgen – so sollte es immer enden.
🗣 Wenn Gerüchte schneller landen als Flugzeuge
Innerhalb von Minuten kursierten Berichte über Verletzte.
Notfallteams standen bereit. Krankenhäuser wurden alarmiert.
Und dann kam die nüchterne Feststellung: Niemand war verletzt.
Zeigt dieser Fall, wie gut Notfallprotokolle funktionieren?
Oder wie schnell sich in der digitalen Welt aus Vorsorge Panik entwickelt?
Was wiegt schwerer:
maximale Vorsicht – oder verantwortungsvollere Erstmeldungen?
Schreib offen, wie du das siehst.




Der Phuket Airport ist bekannt für seine besondere Anfälligkeit für unerwartete Turbulenzen im End- respektive Gegenanflug. Wenn’s ganz eng wird muss durchgestartet werden. Da dürfen die Piloten dann keinen kleinen Fehler mehr machen. Wie seinerzeit bei Flug 269 der One-Two-Go-Airline vom 16. September 2007 mit 90 Todesopfern. Habe so ein Durchstartmanöver schon zweimal als Passagier auf Phuket miterlebt. Fühlt sich wirklich nicht gut an.