Ex-CEO in Liebesfalle – Millionen verschwunden

Ex-CEO in Liebesfalle – Millionen verschwunden
Thaitabloid

BANGKOK – Eine 64-jährige Ehefrau zieht vor die Verbrechensbekämpfung. Sie kämpft um ihr Lebenswerk und beschuldigt eine Frau aus Laos, ihren Mann mit fragwürdigen Mitteln manipuliert und um sechs Millionen Baht gebracht zu haben. Jetzt droht sogar der Verlust des Familienvermögens.

Ehe von 36 Jahren steht vor dem Aus

Seit 36 Jahren waren Mrs A und Mr B verheiratet. Nach seiner Pensionierung vor gut einem Jahr änderte sich alles plötzlich. Der frühere Top-Manager verfiel dem TikTok-Livestream, zog sich von der Familie zurück und verschwand zeitweise spurlos.

„Unser Leben war stabil, bis er in Rente ging“, sagte die verzweifelte Ehefrau bei der Anzeige. Ab Februar 2025 habe er sich völlig verändert. Seine Leidenschaft galt nur noch einer anderen Frau.

So flossen über sechs Millionen Baht

Die finanziellen Spuren sind eindeutig. Kontobewegungen zeigen zahllose Überweisungen in Höhe von mehreren Hunderttausend Baht. Insgesamt über vier Millionen Baht (ca. 100.000 Euro) wurden überwiesen, dazu etwa zwei Millionen in bar.

Das Geld soll die Lao-Dame „Suay“ (48) finanziert haben – in Luxushotels und auf Reisen nach Paris, Österreich und Malaysia. Die Familie fürchtet den finanziellen Ruin.

Angeblich mit „sexuellem Stimulanz“ manipuliert

Der schwerwiegendste Vorwurf: Der Ex-CEO soll gezielt manipuliert worden sein. Informationen aus seinem TikTok-Umfeld und von ehemaligen Bekannten deuten auf den Einsatz eines „sexuellen Stimulanz“ hin.

Dieses Mittel habe zu einer Besessenheit und einem beeinträchtigten Urteilsvermögen geführt. Das Geld sei über Konten von Personen ohne festes Einkommen gewaschen und an Netzwerke in Laos geflossen.

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Das große Ziel: Mehr als 50 Millionen Baht

Hinter dem Liebesspiel steckt laut Anzeige ein kaltes Kalkül. Mr. B wurde angeblich dazu gedrängt, die Scheidung einzureichen und dabei Geld und Grundstücke im Wert von über 50 Millionen Baht (ca. 1,25 Mio. Euro) zu fordern.

Sogar das Familienhaus sollte verkauft werden. Die Kläger sehen darin einen organisierten Versuch, das gesamte Familienvermögen an sich zu reißen.

Polizei vermutet kriminelle Gruppe hinter den Taten

Eak Thanakhun Jitissara, Präsident des Santiprachatham Club, der die Familie unterstützt, warnt vor Systematik. „Ermittler gehen davon aus, dass die Frau als Teil einer organisierten Gruppe handelt“, sagte er.

Bereits sechs ähnliche Opfer seien identifiziert worden. Die Gruppe nutze gezielt emotionale Verletzlichkeit und sexuelles Verlangen in sozialen Medien aus.

So geht die Polizei jetzt vor

Die Beamten der Crime Suppression Division nehmen die Vorwürfe sehr ernst. Sie werden nun die finanziellen Spuren, die Auslandsüberweisungen und die Vorwürfe des Drogenkonsums und illegalen Glücksspiels genau prüfen.

Die Ermittlungen könnten ein weitreichendes Netzwerk von Romance-Scams aufdecken, das gezielt wohlhabende ältere Männer in Thailand ins Visier nimmt. Für Mrs. A ist es der Kampf um alles, was sie sich aufgebaut hat.

🗣 Wenn Gefühle zur Ware werden

Ein Ruhestand. Ein Smartphone. Eine neue Aufmerksamkeit.
Dann Luxusreisen, Geldabflüsse, Entfremdung – und der Verdacht, dass Liebe nur das Werkzeug war.

Wie verwundbar werden Menschen, wenn Status, Alter und Einsamkeit zusammentreffen?
Wo endet persönliche Verantwortung – und wo beginnt organisierte Ausbeutung?

Wenn emotionale Abhängigkeit gezielt mit Sexualität, Social Media und Geld verknüpft wird,
ist das noch eine private Tragödie – oder längst ein kriminelles Geschäftsmodell?

Schreib offen:
Sind solche Fälle Einzelfälle – oder nur die sichtbare Spitze?

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Quelle: Thaitabloid

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