Fake-Razzia! Polizei räumt Shops auf Inseln leer

👜🚨 Razzia auf Thailands Trauminseln: Ermittler schlagen auf Koh Samui und Koh Phangan zu, beschlagnahmen Hunderte gefälschte Markenartikel im Millionenwert. Zwei Shopbetreiber festgenommen. Wie groß ist das Fake-Problem wirklich?

Fake-Razzia! Polizei räumt Shops auf Inseln leer
CIB
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SURAT THANI – In einer koordinierten Großrazzia hat die thailändische Polizei den illegalen Handel mit gefälschten Markenartikeln auf den populären Inseln Ko Samui und Ko Pha-ngan ausgehoben. Der Schadenwert übersteigt eine Million Baht.

Ziele: Geschäfte in Touristen-Hochburgen

Das Central Investigation Bureau (CIB) ging in enger Zusammenarbeit mit dem Departement für Geistiges Eigentum gegen zwei konkrete Verdachtsfälle vor. Die Ermittler hatten die Verkaufsstellen zuvor identifiziert.

Auf Ko Samui wurde der 28-jährige Mr. Phuwit festgenommen. Auf Ko Pha-ngan traf es die 66-jährige Mrs. Nipha. Beiden wird vorgeworfen, Waren mit gefälschten eingetragenen Markenzeichen zum Verkauf angeboten zu haben.

„Wir handeln, um das Image des thailändischen Tourismus in der Hochsaison zu schützen“, hieß es aus Polizeikreisen.

Das fanden die Ermittler in den Läden

Die Ausbeute der Razzia ist gewaltig: Insgesamt 579 gefälschte Artikel wurden sichergestellt. Darunter Taschen, Schuhe, Hüte und Kleidungsstücke.

Die Produkte trugen die Logos internationaler Top-Marken wie Gucci, Nike, Adidas, Lacoste, Louis Vuitton und North Face. Die Ware war für ahnungslose Touristen bestimmt.

Der geschätzte Schadenwert, berechnet zu Originalpreisen, liegt bei über 1.000.000 Baht (ca. 25.000 Euro). Beide Verdächtige gestanden die Vorwürfe umgehend.

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So lief die koordinierte Blitzaktion ab

Die Operation wurde von den höchsten Ebenen angeordnet. Unter der Leitung von Polizeigeneralleutnant Natthasak Chawanasai (CIB-Chef) und Polizeigeneral Major Tatsanapoom Jaruprat (ECD-Chef) schlugen spezialisierte Teams zu.

Die Einsatzkräfte der Wirtschafts- und Verbrechensbekämpfungsdivision (ECD) führten gezielte Kontrollen durch. Die Aktion ist Teil einer landesweiten Initiative, um das geistige Eigentum zu schützen.

„Weitere Kontrollen in touristischen Schwerpunktgebieten werden folgen“, kündigte die Polizei an. Man wolle legale Unternehmen und Verbraucher schützen.

Warum die Inseln im Fokus stehen

Ko Samui und Ko Pha-ngan sind als Ballungsräume für den Verkauf von Plagiaten bekannt. In der Hochsaison strömen zehntausende Touristen auf die Inseln – eine ideale Kundschaft für Fälscher.

Die thailändischen Behörden wollen verhindern, dass das Land als Paradies für Produktpiraterie verschrien wird. Solche Geschäfte schädigen das Ansehen und betrügen Kunden.

Zudem entgehen dem Staat durch den Schwarzmarkt erhebliche Steuereinnahmen. Die Professionalität der Fälschungen nimmt ständig zu.

Das droht den beschuldigten Händlern jetzt

Die beiden festgenommenen Ladenbesitzer wurden an die örtlichen Polizeistationen überstellt. Dort laufen nun die weiteren rechtlichen Schritte.

Bei Verurteilung drohen ihnen hohe Geldstrafen und möglicherweise Gefängnis. Die beschlagnahmten Waren werden vernichtet.

Die Polizei betonte, ihre Arbeit stets professionell und unparteiisch zum Wohl der Wirtschaft und der Verbraucher durchzuführen.

So können Touristen Fälschungen erkennen

Reisende sollten stets skeptisch bei unglaublich günstigen Preisen für Markenartikel sein. Typische Fehler sind schlechte Verarbeitung, schiefe Logos und fehlende Authentizitätsetiketten.

Der Kauf von Fälschungen ist nicht nur illegal, sondern unterstützt oft auch kriminelle Netzwerke. Die thailändische Polizei appelliert an Touristen, nur bei autorisierten Händlern einzukaufen.

Mit dieser Aktion sendet Thailand ein klares Signal an die Schattenwirtschaft: Der Schutz des geistigen Eigentums hat Priorität.

🗣 Billig-Schnäppchen oder echter Betrug?

Viele kaufen bewusst – andere fühlen sich getäuscht.
Aber wo endet der harmlose Souvenir-Kauf und wo beginnt organisierter Markenbetrug, der ehrliche Händler schädigt und Thailands Ruf riskiert?

Sollte der Staat noch härter durchgreifen – oder gehört der Fake-Markt einfach zur Realität touristischer Hotspots?

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Quelle: CIB via AseanNow

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