BANGKOK, THAILAND – Eine Menschenrechtsgruppe erhebt den Vorwurf, dass die Familie des myanmarischen Junta-Anführers Min Aung Hlaing ein Luxushaus in Bangkok im Wert von etwa 3 Millionen US-Dollar erworben hat, was Bedenken hinsichtlich möglicher Verstöße gegen thailändisches Eigentumsrecht aufwirft.
Vorwurf des illegalen Immobilienerwerbs
Die Organisation Justice for Myanmar hat in einer Untersuchung festgestellt, dass die Immobilie im Issara Residence Rama 9-Komplex möglicherweise durch Umgehung der Beschränkungen für ausländisches Eigentum an Land und Häusern in Thailand erworben wurde.
Das Haus wurde Berichten zufolge auf den Namen von Myo Yadana Htaik, der Schwiegertochter des Junta-Chefs, registriert, die nicht unter internationalen Sanktionen steht.
Umgehung von Sanktionen
Durch diesen Kauf soll die Familie in der Lage gewesen sein, Sanktionen zu umgehen, die gegen Aung Pyae Sone, den Sohn von Min Aung Hlaing, gerichtet sind.
Die Ermittlungen zeigen, dass der Erwerb von Tun Min Latt, einem engen Vertrauten des Junta-Anführers, erleichtert wurde.
Rechtliche Hintergründe
Das thailändische Landgesetz verbietet Ausländern den Erwerb von Land oder Häusern, erlaubt jedoch den Besitz von Eigentumswohnungen unter bestimmten Bedingungen.
Die Immobilie soll über eine thailändisch registrierte Firma, Emerald Princess Co. Ltd, gehalten werden, die kurz vor dem Eigentumsübergang gegründet wurde.
Forderungen nach Untersuchung
Justice for Myanmar hat die thailändischen Behörden aufgefordert, die Transaktion zu untersuchen und gegen die Beteiligten vorzugehen.
Zusätzlich wird von westlichen Regierungen gefordert, die Sanktionen auf weitere Familienmitglieder des Junta-Anführers auszuweiten.
Internationale Reaktionen
Die Vorwürfe tragen zur wachsenden Aufmerksamkeit gegenüber den ausländischen Vermögenswerten der militärischen Führung Myanmars nach dem Putsch von 2021 bei.
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Die Berichterstattung über solche Transaktionen könnte den Druck auf die thailändischen Behörden erhöhen, Maßnahmen zu ergreifen.
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