Feinstaubalarm in Bangkok

Die Feinstaubwerte in Bangkok lagen am Freitagmorgen über dem empfohlenen Grenzbereich. Mehrere Bezirke meldeten besonders hohe Belastungen – nun warnen Fachleute vor Gesundheitsrisiken und raten zu Schutzmaßnahmen …

Feinstaubalarm in Bangkok
Smart Air

BANGKOK, THAILAND – Die Hauptstadt hat am Morgen erneut erhöhte Feinstaubwerte verzeichnet, mehrere Stadtteile lagen klar über dem empfohlenen Grenzbereich.

Messwerte am Freitagmorgen

Das Bangkok Air Quality Information Centre hat um 7 Uhr einen stadtweiten PM2,5-Durchschnittswert von 34,7 µg/m³ gemeldet. Dieser Wert lag unter dem als sicher definierten Standard von 37,5 µg/m³, einzelne Bezirke meldeten jedoch deutlich höhere Belastungen.

Besonders betroffen waren mehrere zentrale und nördliche Distrikte. In Chatuchak wurden 45 µg/m³ gemessen, in Sathon 44,9 µg/m³ und in Bang Rak 44,1 µg/m³. Auch Pathum Wan (41,9 µg/m³), Bang Kho Laem (41,6 µg/m³) und Bang Sue (40,2 µg/m³) lagen im deutlich erhöhten Bereich.

Unterschiedliche Belastung je nach Stadtzone

Die Auswertung nach Stadtzonen zeigte PM2,5-Werte von „mäßig“ bis „besorgniserregend“. Im Norden Bangkoks bewegten sich die Messungen zwischen 30,5 und 45 µg/m³, im Süden zwischen 25,5 und 44,9 µg/m³.

Auch weitere Bezirke meldeten Werte nahe oder über dem kritischen Bereich: Phasi Charoen (39,8 µg/m³), Nong Khaem (39,5 µg/m³), Phra Khanong (39,2 µg/m³), Ratchathewi (38,2 µg/m³), Bang Khen (37,8 µg/m³) und Rat Burana (37,5 µg/m³).

Fachleute sprechen von einem orangefarbenen Belastungsniveau, bei dem die Luftqualität bereits die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Gesundheitsempfehlungen für die Bevölkerung

Behörden und Fachleute warnen vor erhöhten Gesundheitsrisiken, insbesondere für empfindliche Gruppen wie ältere Menschen, Kinder und Personen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Tragen von PM2,5-Schutzmasken wird dringend empfohlen, besonders für Risikogruppen.

• Die Allgemeinbevölkerung soll anstrengende Aktivitäten im Freien einschränken.

Gefährdete Personen sollen körperliche Belastung im Freien ganz vermeiden und bei Symptomen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

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Experten betonen, dass die Belastung bereits spürbare Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Laut dem Bericht können Beschwerden wie Husten, Atemprobleme oder Reizungen der Augen verstärkt auftreten.

Aussicht: Besserung mit Unsicherheiten

Fachleute gehen davon aus, dass sich die Luftqualität in Bangkok vorübergehend verbessern könnte, warnen jedoch vor weiteren Schwankungen. Die Luft könne sich erholen, doch kurzfristige Verschlechterungen blieben wahrscheinlich, hieß es in dem Bericht.

Die Bevölkerung wird aufgefordert, Luftqualitätsberichte regelmäßig zu verfolgen und sich an die ausgegebenen Gesundheitsempfehlungen zu halten, um negative Folgen der Feinstaubbelastung möglichst gering zu halten, berichtete die Zeitung The Nation.

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Quelle: The Nation

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