CHIANG RAI, THAILAND – An der Grenze zu Laos haben Behörden aus beiden Ländern ein gemeinsames Projekt zur Anlage von Brandschneisen gestartet, um Grenzrauch und steigende PM2,5-Werte einzudämmen.
Gemeinsamer Auftakt im Grenzgebiet
Der Gouverneur von Chiang Rai, Chuchip Pongchai, leitete die Veranstaltung, an der auch die Gouverneure der laotischen Provinzen Bokeo und Xayabouly teilnahmen.
Vertreter beider Seiten bekräftigten ihren Willen zu engerer Abstimmung, um Grenzrauch zu begrenzen und die Auswirkungen auf Luftqualität und öffentliche Gesundheit zu verringern.
Brandschneisen und lokale Beteiligung
Zum Programm gehörte der gemeinsame Bau von Brandschneisen durch Behörden und lokale Gemeinschaften auf beiden Seiten der Grenze.
Zudem kamen Vertreter der Provinzen Chiang Rai, Bokeo und Xayabouly zu einem separaten Treffen zusammen, das die fortgesetzte Zusammenarbeit gegen Rauchbelastung bestätigte, die Umweltbedingungen und Lebensqualität in der Region beeinträchtigt hat.
Prävention und Wissenstransfer
Das Protected Area Regional Office 15 erklärte, man sei bereit, Personal und Ressourcen bereitzustellen, um den Brandschutz entlang der Grenze zu verstärken.
Geplante Maßnahmen umfassen Aufklärungskampagnen zur Verringerung von landwirtschaftlichen Feuerrodungen sowie den Austausch von Wissen über nachhaltiges Landmanagement.
Grünes Schutzband gegen künftige Brände
Im Rahmen der Kooperation ist auch eine gemeinsame Wiederaufforstung vorgesehen, um ein grenzüberschreitendes „grünes Schutzband“ gegen künftige Brände aufzubauen.
Die Verantwortlichen sehen in dieser Kombination aus Brandschneisen, Präventionsarbeit und Waldschutz einen langfristigen Ansatz, um die grenzüberschreitende Rauchentwicklung nachhaltig einzudämmen.
Reicht das gegen die Smog-Krise?
Jahr für Jahr leiden Nordthailand und Laos unter dichtem Rauch und gefährlichen Feinstaubwerten. Jetzt setzen beide Länder auf gemeinsame Prävention entlang der Grenze.
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Also Brandschneisen, die eigentlich dazu da sind, Flächenwaldbrände einzudämmen, sollen dazu dienen, Rauch zu vermeiden, der durch Abfackelung landwirtschaftlicher Flächen entsteht?? Und auf der anderen Seite soll Wiederaufforstung das gleiche leisten?
Wer will das bezahlen, Brandschneisen auf Dauer in den Tropen frei von Vegetation zu halten?
Vielleicht genügt ja ein Schild „Einfahrt verboten“ um dem „Grenzrauch(?)“ zu signalisieren, dass er auf der anderen Seite unerwünscht ist.