Flughafen: Konfisziertes Messer auf Facebook verkauft

🛫 Thai-Passagierin entdeckt ihr beschlagnahmtes Messer online zum Verkauf – Suvarnabhumi Airport soll involviert sein. Was steckt wirklich hinter diesem möglichen Korruptionsskandal?

Flughafen: Konfisziertes Messer auf Facebook verkauft
Facebook/ Chongpriang Taonangam
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Skandal am Suvarnabhumi: Konfiszierte Taschenmesser auf Facebook verkauft!

Ein aufsehenerregender Korruptionsverdacht am Airport Suvarnabhumi: Eine Thailänderin hat ihr konfisziertes Taschenmesser auf Facebook zum Verkauf entdeckt – mit ihrem persönlichen Namenszug darauf! Jetzt ermittelt die thailändische Anti-Korruptionsbehörde.

Persönliches Messer taucht auf Facebook wieder auf

Die Thailänderin Chongpriang Tainangam war am 25. August am Suvarnabhumi Airport, als ihr Taschenmesser wegen Verstoßes gegen die Flugsicherheitsbestimmungen konfisziert wurde. Sie akzeptierte die Regelung und kooperierte mit den Beamten – doch was Monate später geschah, versetzte ihr einen Schock.

In der Facebook-Gruppe „Leatherman Thailand Club“ entdeckte sie ein nahezu identisches Messer zum Verkauf – mit ihrem Spitznamen „Gongzilla“ eingraviert! Als sie den Verkäufer kontaktierte, bekam sie zur Antwort: „Kauf es einfach, wenn du es zurückwillst.“

Airport weist Vorwürfe zurück – mit fadenscheiniger Erklärung

Der Suvarnabhumi Airport reagierte am 22. Oktober mit einer offiziellen Stellungnahme auf Facebook. Demnach hätten Passagiere drei Optionen bei verbotenen Gegenständen: Zurückschicken per Post, Lagerung im Frachtraum oder Aufgabe in speziellen Boxen.

Chongpriang habe sich für Letzteres entschieden, behauptet der Airport. Die Gegenstände würden zunächst sicher gelagert und nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist „vernichtet oder an staatliche Stellen gespendet“. Zwischen August und September seien konfiszierte Gegenstände an sieben Organisationen gespendet worden.

Anti-Korruptionsbehörde schaltet sich ein

Doch Chongpriang glaubt dieser Erklärung nicht. Sie hatte zunächst die Airports of Thailand (AOT) kontaktiert, die sie an die Korruptionsbekämpfungsbehörde (PACC) verwiesen. Diese hat nun eine Untersuchung eingeleitet und verspricht innerhalb von ein bis zwei Wochen Ergebnisse.

„Das muss transparent geklärt werden“, fordert die Thailänderin. „Andere Passagiere könnten wertvolle oder sammelwürdige Gegenstände verloren haben, die dann heimlich verkauft wurden.“

Airport stellt Spenden ein – aus „Gründen“

In einer überraschenden Kehrtwende kündigte der Suvarnabhumi Airport an, zukünftig keine Spenden mehr vorzunehmen, sondern alle konfiszierten Gegenstände zu vernichten. Eine Maßnahme, die Misstrauen weckt: Warum erst jetzt, nachdem der Skandal aufgedeckt wurde?

Chongpriang bleibt skeptisch und fordert den Airport auf, die angeblichen Spenden öffentlich nachzuweisen. Sie appelliert an Medien und Öffentlichkeit, den Fall weiter zu verfolgen.

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Ein Fall von vielen?

Dieser Vorfall zeigt auf die Praktiken am größten Flughafen Thailands. Wenn schon ein simples Taschenmesser auf Facebook wiederauftaucht – was passiert dann mit wertvolleren Gegenständen?

Die thailändische Anti-Korruptionsbehörde hat jetzt einen heißen Fall auf dem Tisch – und tausende Fluggäste werden in Zukunft genau darauf achten, was mit ihren konfiszierten Gegenständen passiert.

Wie bewerten Sie die Reaktion des Suvarnabhumi Airports?

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Quelle: The Thaiger

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