Überschwemmungen in Thailand: 22 Tote, 369.000 Betroffene – Hilfszahlungen starten
Eine verheerende Flutkatastrophe hat Thailand erfasst: In 19 Provinzen stehen ganze Landstriche unter Wasser, 22 Menschen kamen ums Leben, über 369.000 sind betroffen. Jetzt startet die Regierung Hilfszahlungen – jede betroffene Familie erhält 9.000 Baht (ca. 225 Euro) Soforthilfe!
19 Provinzen im Ausnahmezustand
Das Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM) meldet am Montag (7. Oktober) alarmierende Zahlen: 84 Bezirke, 541 Unterbezirke und 3.036 Dörfer sind von den Überschwemmungen betroffen. Insgesamt sind 109.426 Haushalte mit 369.724 Menschen in die Katastrophe geraten.
Die am schlimmsten betroffenen Provinzen erstrecken sich vom Norden bis in den Zentrallandteil Thailands: Von Uttaradit über Phitsanulok bis Ayutthaya und Pathum Thani – die Wassermassen kennen keine Grenzen. Besonders tragisch: Die 22 Todesopfer verteilen sich auf sechs Provinzen, wobei Uttaradit und Ayutthaya mit je acht Toten am schwersten getroffen wurden.

Massenhaft Rettungseinsätze im Gang
Das DDPM hat alle verfügbaren Kräfte mobilisiert: Über 790 Rettungsmaschinen und Fahrzeuge aus regionalen Zentren sind in 25 Provinzen im Einsatz. Die Teams konzentrieren sich auf Hochwasserschutz, Notfallmaßnahmen, Rettungseinsätze und Wiederaufbau.
Die Lage bleibt angespannt: Viele Gebiete sind von der Außenwelt abgeschnitten, Straßen unpassierbar, ganze Ernten vernichtet. Die thailändische Regierung kämpft gegen die Uhr, um Menschen in Sicherheit zu bringen und erste Hilfsgüter zu verteilen.
9.000 Baht Soforthilfe für jede Familie
Premierminister Anutin Charnvirakul hat grünes Licht gegeben: Jeder betroffene Haushalt erhält 9.000 Baht finanzielle Unterstützung. Diese Soforthilfe wurde in der ersten Sitzung des National Disaster Management Committee am 6. Oktober beschlossen.
Das DDPM weist alle Provinzen an, sofort Erhebungen durchzuführen und Listen der betroffenen Haushalte zu erstellen. Das Ziel: schnelle, umfassende und faire Hilfszahlungen für alle, die durch die Fluten ihr Hab und Gut verloren haben.
Was kommt als Nächstes?
Während die Rettungskräfte weiter um Menschenleben kämpfen, beginnt bereits der Wiederaufbau. Die 9.000 Baht pro Familie sind nur der erste Schritt – langfristig werden Milliarden Baht benötigt, um die Infrastruktur zu reparieren und die Landwirtschaft wiederherzustellen.
💬 Was meinen Sie?
Die Regierung verspricht jedem betroffenen Haushalt 9.000 Baht Soforthilfe – doch viele fragen sich, ob das in Anbetracht zerstörter Häuser und Existenzen reicht. Wie sehen Sie das: Ist das genug Unterstützung für Thailands Flutopfer – oder nur ein Tropfen auf den heißen Stein?
Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar. (This article is also available in English.) → English version




Der erwähnte Betrag von
9000 Baht ist gelinde gesagt, ein Armutszeugnis für die Regierung.
warum nicht Aufrunden auf 10.000 Baht.
Oder ist dann der Staat
Pleite?